Ducati Monster 2021 vs. Kawasaki Z900 2019

Ducati Monster 2021

Ducati Monster 2021

Kawasaki Z900 2019

Kawasaki Z900 2019

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Übersicht - Ducati Monster 2021 vs Kawasaki Z900 2019

Die Ducati Monster Modelljahr 2021 und die Kawasaki Z900 Modelljahr 2019 sind beide Naked Bikes, die sich durch verschiedene technische Spezifikationen auszeichnen. Die Ducati Monster 2021 verfügt über einen V2-Motor mit einer Leistung von 111 PS und einem Drehmoment von 93 Nm. Der Hubraum beträgt 937 ccm. Die Gemischaufbereitung erfolgt durch Einspritzung, und die Kühlung erfolgt flüssig. Die Kawasaki Z900 2019 hingegen hat einen Reihenmotor mit einer Leistung von 125,4 PS und einem Drehmoment von 98,6 Nm. Der Hubraum beträgt 948 ccm, und auch hier erfolgt die Gemischaufbereitung durch Einspritzung und die Kühlung flüssig.

In Bezug auf das Fahrwerk haben beide Motorräder eine Telegabel Upside-Down vorne und eine Zweiarmschwinge hinten mit einem Monofederbein. Die Ducati Monster 2021 bietet eine Einstellmöglichkeit für die Federvorspannung, während die Kawasaki Z900 2019 zusätzlich eine Einstellmöglichkeit für die Zugstufe hat. Das Material des hinteren Fahrwerks ist bei beiden Motorrädern Aluminium. Der Rahmen der Ducati Monster 2021 besteht aus Aluminium und ist motortragend, während der Rahmen der Kawasaki Z900 2019 aus Stahl besteht und eine Doppelschleife aufweist.

In Bezug auf die Bremsen haben beide Motorräder Doppelscheibenbremsen vorne mit einem Durchmesser von 320 mm bei der Ducati Monster 2021 und 300 mm bei der Kawasaki Z900 2019. Die Bremsen vorne haben bei beiden Motorrädern Vierkolben und eine Technologie, die bei der Ducati Monster 2021 als radialer Monoblock und bei der Kawasaki Z900 2019 als Petal bezeichnet wird.

Ducati Monster 2021

Ducati Monster 2021

Was die Fahrassistenzsysteme betrifft, bietet die Ducati Monster 2021 eine Vielzahl von Assistenzsystemen wie Fahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle und Wheelie-Kontrolle. Die Kawasaki Z900 2019 hingegen verfügt nur über ABS als Assistenzsystem.

In Bezug auf die Daten und Abmessungen haben beide Motorräder einen Reifenbreite von 120 mm vorne und 180 mm hinten mit einem Durchmesser von 17 Zoll. Der Radstand beträgt bei der Ducati Monster 2021 1474 mm und bei der Kawasaki Z900 2019 1450 mm. Die Sitzhöhe beträgt bei der Ducati Monster 2021 820 mm und bei der Kawasaki Z900 2019 795 mm. Das fahrbereite Gewicht mit ABS beträgt bei der Ducati Monster 2021 188 kg und bei der Kawasaki Z900 2019 210 kg.

Kawasaki Z900 2019

Kawasaki Z900 2019

Die Ducati Monster 2021 zeichnet sich durch einen kräftigen V2-Motor aus, der bereits bei niedrigen Drehzahlen viel Druck erzeugt. Sie verfügt über ein umfangreiches Elektronikpaket mit einem serienmäßigen Quickshifter. Das Handling ist neutral, und sie bietet eine tolle Kombination von Fahrspaß und Praxistauglichkeit. Eine Schwäche der Ducati Monster 2021 liegt im Fahrwerk, das in dieser Preisklasse etwas mehr Finesse vertragen könnte.

Die Kawasaki Z900 2019 hingegen besticht durch ihr leichtes und selbstverständliches Handling bei hoher Stabilität. Der Motor bietet einen seidigen Durchzug ab der Drehzahlmitte. Das Fahrwerk bietet eine hohe Transparenz und ein tolles Feedback. Die Sitzposition ist komfortabel, und das Motorrad bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Schwächen der Kawasaki Z900 2019 liegen in einem zu niedrig montierten TFT-Display, einer umständlichen Bedienung des Menüs und bescheidenen Rückspiegeln, die eine eingeschränkte Sicht bieten.

Insgesamt bieten sowohl die Ducati Monster 2021 als auch die Kawasaki Z900 2019 verschiedene Stärken und Schwächen, die es zu berücksichtigen gilt. Letztendlich hängt die Wahl des Motorrads von den individuellen Vorlieben und Anforderungen des Fahrers ab.

Technische Daten Ducati Monster 2021 im Vergleich zu Kawasaki Z900 2019

Ducati Monster 2021
Kawasaki Z900 2019

Motor und Antrieb

MotorbauartMotorbauartVMotorbauartReihe
BohrungBohrung94 mmBohrung73.4 mm
HubHub67.5 mmHub56 mm
LeistungLeistung111 PSLeistung125.4 PS
U/min bei LeistungU/min bei Leistung9’250 U/minU/min bei Leistung9’500 U/min
DrehmomentDrehmoment93 NmDrehmoment98.6 Nm
U/min bei DrehmomentU/min bei Drehmoment6’500 U/minU/min bei Drehmoment7’700 U/min
VerdichtungVerdichtung13.3 Verdichtung11.8
GemischaufbereitungGemischaufbereitungEinspritzungGemischaufbereitungEinspritzung
DrosselklappendurchmesserDrosselklappendurchmesser53 mmDrosselklappendurchmesser36 mm
KupplungKupplungMehrscheiben im Ölbad, AntihoppingKupplungMehrscheiben im Ölbad
AntriebAntriebKetteAntriebKette
GetriebeGetriebeGangschaltungGetriebeGangschaltung
GanganzahlGanganzahl6Ganganzahl6
ZylinderzahlZylinderzahl2Zylinderzahl4
TaktungTaktung4-TaktTaktung4-Takt
Ventile pro ZylinderVentile pro Zylinder4Ventile pro Zylinder4
VentilsteuerungVentilsteuerungDesmodromikVentilsteuerungDOHC
KühlungKühlungflüssigKühlungflüssig
HubraumHubraum937 ccmHubraum948 ccm

Fahrwerk vorne

AufhängungAufhängungTelegabel Upside-DownAufhängungTelegabel Upside-Down
DurchmesserDurchmesser43 mmDurchmesser41 mm
FederwegFederweg130 mmFederweg120 mm

Fahrwerk hinten

AufhängungAufhängungZweiarmschwingeAufhängungZweiarmschwinge
FederbeinFederbeinMonofederbeinFederbeinMonofederbein
AufnahmeAufnahmedirektAufnahmeUmlenkung
FederwegFederweg140 mmFederweg140 mm
EinstellmöglichkeitEinstellmöglichkeitFedervorspannungEinstellmöglichkeitFedervorspannung, Zugstufe
MaterialMaterialAluminiumMaterialAluminium

Chassis

RahmenRahmenAluminiumRahmenStahl
RahmenbauartRahmenbauartMotor mittragendRahmenbauartDoppelschleife
LenkkopfwinkelLenkkopfwinkel66 GradLenkkopfwinkel65 Grad
NachlaufNachlauf93 mmNachlauf105 mm

Bremsen vorne

BauartBauartDoppelscheibeBauartDoppelscheibe
DurchmesserDurchmesser320 mmDurchmesser300 mm
KolbenKolbenVierkolbenKolbenVierkolben
BetätigungBetätigunghydraulischBetätigunghydraulisch
TechnologieTechnologieradial, MonoblockTechnologiePetal

Bremsen hinten

BauartBauartScheibeBauartScheibe
DurchmesserDurchmesser245 mmDurchmesser250 mm
KolbenKolbenZweikolbenKolbenEinkolben

Fahrassistenzsysteme

AssistenzsystemeAssistenzsystemeFahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-KontrolleAssistenzsystemeABS

Daten und Abmessungen

Reifenbreite vorneReifenbreite vorne120 mmReifenbreite vorne120 mm
Reifenhöhe vorneReifenhöhe vorne70 %Reifenhöhe vorne70 %
Reifendurchmesser vorneReifendurchmesser vorne17 ZollReifendurchmesser vorne17 Zoll
Reifenbreite hintenReifenbreite hinten180 mmReifenbreite hinten180 mm
Reifenhöhe hintenReifenhöhe hinten55 %Reifenhöhe hinten55 %
Reifendurchmesser hintenReifendurchmesser hinten17 ZollReifendurchmesser hinten17 Zoll
RadstandRadstand1’474 mmRadstand1’450 mm
Sitzhöhe vonSitzhöhe von820 mmSitzhöhe von795 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS)Gewicht fahrbereit (mit ABS)188 kgGewicht fahrbereit (mit ABS)210 kg
FührerscheinklassenFührerscheinklassenAFührerscheinklassenA

Vor- und Nachteile im Vergleich

Vor- und Nachteile im Vergleich

Ducati Monster 2021

Ducati Monster 2021

Über die Optik und den fehlenden Gitterrohrrahmen kann man immer streiten, die aktuelle Monster ist aber alles andere als hässlich. Grundsätzlich wäre sie ein großartiges Alltags-Naked Bike mit angenehmer Ergonomie und einer Bremsanlage, die auch Ungeübte nicht überrascht. Auch das gar weiche Fahrwerk kann man als akzeptablen Kompromiss werten, bei einer Ducati wundert es allerdings doch ziemlich, dass nicht wenigstens die Frontgabel etwas straffer abgestimmt wurde. Leider bockt das charismatische Triebwerk in niedrigen Drehzahlen stark und spielt somit erst auf der Landstraße den herrlichen V2-Charakter aus. Insgesamt spiegelt das aber das Gesamtbild der Monster sehr gut wider: Eine typische Ducati, die in Sachen Fahrwerk und Bremsen auch gut für die tägliche Fahrt zu gebrauchen ist.

Typisches Ducati-Triebwerk mit Charisma

angenehme Sitzposition

gute, umgängliche Bremsanlage

agiles Handling

hochwertige Komponenten

umfangreiches Elektronik-Package

Kurven-ABS

schräglagenabhängige Traktionskontrolle

Motor ruckelt in niedrigen Drehzahlen stark

Vorderradgabel zu weich abgestimmt

wegen des fehlenden Gitterrohrrahmens nicht mehr unverkennbar eine Monster

Kawasaki Z900 2019

Kawasaki Z900 2019

Die neue Kawasaki Z900 hat durch den Elektronikeinsatz glücklicherweise nichts von ihrem Wesen verloren. Sie ist und bleibt ein spielerisch zu bedienendes Mittelklasse-Nakedbike, welches gleichzeitig die flotte Gangart auf der Landstraße grandios beherrscht. Der Fahrspaß und die Alltagstauglichkeit sind hoch, die nun verbauten Fahrhilfen bieten ein Plus an Sicherheit. Ihre Gegner haben es ab sofort richtig schwer.

Leichtes und selbstverständliches Handling bei hoher Stabilität

Seidiger Motor mit vollem Durchzug ab der Drehzahlmitte

Hohe Fahrwerkstransparenz, tolles Feedback

Sitzposition mit Wohlfühlfaktor

Fairer Preis

TFT-Display zu niedrig montiert

Umständliche Bedienung des Menüs

Rückspiegel bieten bescheidene Sicht

Preisvergleich durchschnittlicher Marktpreis Ducati Monster vs Kawasaki Z900

Es gibt einige Unterschiede zwischen der Ducati Monster 2021 und der Kawasaki Z900 2019. Was den Preis anbelangt, so liegt der aktuelle Durchschnittspreis von der Ducati Monster 2021 um etwa 13% höher. Im Vergleich zur Kawasaki Z900 2019 sind weniger Ducati Monster 2021 Motorräder auf dem 1000PS.de Marktplatz verfügbar, konkret 4 im Vergleich zu 40. Es braucht weniger Zeit, um eine Kawasaki Z900 zu verkaufen, mit 116 Tagen im Vergleich zu 128 Tagen für die Ducati Monster. Seit Modelljahr 2021 wurden 13 Berichte von 1000PS.de Redakteuren für die Ducati Monster geschrieben und 46 Berichte seit Modelljahr 2017 für die Kawasaki Z900. Der erste Bericht für die Ducati Monster wurde am 02.12.2020 veröffentlicht und verzeichnet inzwischen mehr als 90'700 Aufrufe. Dies im Vergleich zu mehr als 93'200 Aufrufen für den ersten Bericht zur Kawasaki Z900 veröffentlicht am 11.11.2016.

Preis Ducati Monster

Modelljahr
Aktuelle durchschnittliche Marktpreise

Preis Kawasaki Z900

Modelljahr
Aktuelle durchschnittliche Marktpreise

Alternative Vergleiche