Harley-Davidson Softail Fat Bob 114 FXFBS 2022 vs. Harley-Davidson Sportster S RH1250S 2022

Harley-Davidson Softail Fat Bob 114 FXFBS 2022

Harley-Davidson Sportster S RH1250S 2022
Technische Daten Harley-Davidson Softail Fat Bob 114 FXFBS 2022 im Vergleich zu Harley-Davidson Sportster S RH1250S 2022
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Harley-Davidson Softail Fat Bob 114 FXFBS 2022

Die Fat Bob ist die sportlicheste der 8 neuen Harley-Davidson Softail-Modelle. Das erkennt man nicht nur daran, dass dieses böse Muscle Bike schon rein optisch ansatzweise ein Naked Bike ist, sondern auch an den Komponenten: 43 mm-Upside-Down-Gabel, Doppelbremsscheiben und 180er-Hinterreifen. Das überraschend leichtfüßige Handling können auch 150er-Vorderreifen und 306 Kilo Gewicht nicht verhindern, lediglich die Schräglagenfreiheit könnte besser sein. Der Gesamtauftritt stimmt aber und der dicke V2-Motor liefert mit 94 PS und 155 Newtonmeter Drehmoment ordentlich Schmalz (es gibt die Fat Bob auch mit "kleinerem" Motor mit 87 PS und 145 Nm Drehmoment).
Harley-Davidson Sportster S RH1250S 2022

Die Sportster S besinnt sich wieder mehr auf die Tradition dieser Baureihe - ja, es ging tatsächlich mal um Sport! Daher will sich die neueste Kreation der Amerikaner mit ihren 122 PS und 125 Nm Drehmoment auch nicht in die Cruiser-Schiene lenken lassen sondern fast schon klassenlos auf Kundenfang gehen. Geboten wird ein herrliches Poser-Bike, das sich nach etwas Eingewöhnung erstaunlich einfach fahren lässt. Die Einzelscheibenbremse an der Front hat ordentlich zu arbeiten und der fette 160er-Vorderreifen lenkt nicht ganz selbstverständlich ein. Zudem hat der Pilot mit einer harte Federung und einer auf langen Etappen kraftraubenden Sitzposition zurechtzukommen - was vor dem Eissalon natürlich völlig egal ist. Elektronik und Sicherheit sind auf Top-Niveau, womit der ordentliche Preis für wahre Fans entschärft wird.


















