Aprilia Tuareg 660 2026 vs. Ducati DesertX 2026

Aprilia Tuareg 660 2026

Ducati DesertX 2026
Technische Daten Aprilia Tuareg 660 2026 im Vergleich zu Ducati DesertX 2026
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Aprilia Tuareg 660 2026

Die Aprilia Tuareg 660 ist eine extrem leichtgängige Reiseenduro. Das gilt für den linear hochdrehenden Motor, die feine Kupplung und das niedrige Gewicht der Italienerin. Vor allem Offroad kann sie damit punkten. Bei der Bosnia Rally machte sie fast alles mit und konnte selbst im knackigen Gelände überzeugen. Kleine Schwachstellen, wie ein zu schnell absterbender Motor und eine bruchgefährdete Schraube am Schalthebel, können den Spaß auf ihr kaum trüben. Mit ihren mächtigen Federwegen ist das Leichtgewicht interessant für alle Reiseenduro-Piloten, die Offroad-Ambitionen besitzen, aber mehr Elektronik möchten als in der puristischen Yamaha Tenere.
Ducati DesertX 2026

Die Ducati DesertX 2026 verbindet sportliche Präzision mit ernsthafter Geländekompetenz. Ihr neuer 890-cm³-V2 zieht schon aus niedrigen Drehzahlen sauber an und legt oben trotzdem jenes Leistungsfeuerwerk nach, das zu einer Ducati passt. Das transparente KYB-Fahrwerk, die neutrale aktive Ergonomie, die fein dosierbaren Brembo-Bremsen und die hervorragend abgestimmten Assistenzsysteme schaffen auf Asphalt wie auf losem Untergrund viel Vertrauen. Enduro- und Rally-Modus sind serienmäßig und die Traktionskontrolle greift unauffällig ein. Grenzen zeigen sich beim Langstreckenkomfort, dem nur mittelmäßigen Windschutz, der hohen Sitzposition und gelegentlichen Quickshifter-Aussetzern. In Österreich belastet außerdem der große Preisabstand das ansonsten sehr runde Gesamtpaket.



















