Yamaha Tenere 700 World Raid 2026 vs. Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2022

Yamaha Tenere 700 World Raid 2026

Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2022
Technische Daten Yamaha Tenere 700 World Raid 2026 im Vergleich zu Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2022
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Yamaha Tenere 700 World Raid 2026

Wer will, bezwingt mit ihr auch anspruchsvolles Gelände. Wer jedoch keine weiten Strecken überbrücken muss, wird dennoch die Leichtigkeit der Standard T7 vorziehen. Der breite Tank der World Raid macht sich nämlich in Ergonomie und Handling bemerkbar. Das hochwertige Fahrwerk steckt dagegen auch harte Offroad-Passagen gut weg und dank des Lenkungsdämpfers bleibt das Bike auch auf schnell überflogenen Feldwegen sehr stabil. 6-Achsen-IMU und Ride-by-Wire erlauben beim Ténéré Langstrecken-Flaggschiff außerdem die Integration von Kurven-ABS, Drift- und schräglagensensitiver Traktionskontrolle. Der Quickshifter muss jedoch extra bezahlt werden. Unterm Strich bewirbt sich die World Raid ihrem Namen entsprechend besonders bei Weltreisenden und ist in dieser Hinsicht mit großer Reichweite und viel Offroad-Komfort sehr gut durchdacht, aber dennoch nicht ganz so bequem wie andere Reiseenduros mit stärkerem Asphalt-Fokus.
Honda CRF1100L Africa Twin DCT 2022

Die Africa Twin ist für mich eine Reiseenduro wie eine Reiseenduro sein soll. Das galt schon fürs Vorgänger-Modell und änderte sich auch mit dem Anwachsen von Hubraum und Leistung nicht. Weil diese mit 102 PS zum einen überschaubar blieb und es Honda dabei sogar schaffte, ein paar Kilo gegenüber der CRF1000L abzuspecken. Also blieb ihr die Vielseitigkeit, funktioniert sie auf der Autobahn genauso wie im Gelände. Das Fahrwerk schluckt so ziemlich alle Unebenheiten, der Motor bleibt in jeder Lebenslage souverän, Ergonomie und Sitzkomfort sind beispielhaft. Ein Motorrad für alle Tage genauso wie für die große Reise – wo immer die auch hingehen mag.



















