BMW F 450 GS 2026 vs. KTM 690 Duke 2017

BMW F 450 GS 2026

KTM 690 Duke 2017
Technische Daten BMW F 450 GS 2026 im Vergleich zu KTM 690 Duke 2017
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
BMW F 450 GS 2026

Die BMW F 450 GS ist eine erstaunlich erwachsene A2-Reiseenduro. Ihr 420er-Twin bietet im öffentlichen Verkehr genug Druck, das niedrige Gewicht hält das Handling auch mit Sozia angenehm leicht und das einstellbare Fahrwerk gibt klares Feedback mit brauchbarem Komfort. Zwei schlanke Personen können damit samt Gepäck überzeugend reisen, solange die begrenzte Zuladung und die schmale Soziusbank zur Besatzung passen. Auf langen Etappen fallen der nur mäßige Windschutz und der fehlende Tempomat stärker auf, bei höherem Autobahntempo steigen Drehzahl, Vibrationen und Verbrauch. Wer keine Oberklasse-Sänfte erwartet, erhält ein zugängliches, sparsames und kurvenfreudiges Reisemotorrad, das weit mehr kann, als seine 48 PS vermuten lassen.
KTM 690 Duke 2017

Bedenkt man, wo die KTM Duke Familie einst begonnen hat, ist die 690 Duke ein unglaublicher Fortschritt. Der Motor ist äußerst kultiviert und gleichzeitig bärenstark für einen straßenzugelassenen Einzylinder. Trotz der vielen Technik an Bord ist sie immer noch ein sehr leichtes Motorrad und kann fast als Spielzeug (im guten Sinne) bezeichnet werden. Einzig ihre Sitzposition spaltet die Meinungen, denn aus den früheren Supermotos wurde mit der Duke 4 in 2012 ein fast schon zahmes Naked Bike mit vorderradorientierter Sitzposition. Der Vorteil: der Alltag und lange Touren sollten auf der aktuellen Duke kein Problem darstellen.



















