Ducati Multistrada 950 S 2020 vs. Ducati Multistrada 1200 Enduro 2016

Ducati Multistrada 950 S 2020

Ducati Multistrada 1200 Enduro 2016
Technische Daten Ducati Multistrada 950 S 2020 im Vergleich zu Ducati Multistrada 1200 Enduro 2016
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Ducati Multistrada 950 S 2020

Die Multistrada 950 S verbindet geschickt mehrere Ducati-Modelle zu einer bedenständigen Reiseenduro der oberen Mittelklasse. Die Optik übernimmt sie nach wie vor nahezu unverändert von der großen Multistrada 1260 - was ihr natürlich enormes Prestige verleiht. Der 114 PS starke Motor stammt von der Hypermotard-Serie und obwohl die kleine Multi S ganze 30 Kilo mehr schleppen muss als die Hypermotard 950, kann sie durchaus flott bewegt werden. Dass der Komfort insgesamt sehr groß geschrieben wird, sollte auf einer Reiseenduro eigentlich klar sein, ausgestattet mit reichhaltiger Elektronik kann sie alles, was ein modernes Touring-Eisen können muss und bietet mit dem elektronisch verstellbaren Skyhook-Fahrwerk auch noch ein extrem feines Extra.
Ducati Multistrada 1200 Enduro 2016

Wer sich schon immer darüber geärgert hat, dass die Ducati Multistrada 1200 so sehr, um nicht zu sagen nur auf den Straßenbetrieb ohne jegliche Offroad-Ambitionen ausgelegt ist, kann nun endlich aufatmen - die Multistrada 1200 Enduro macht tatsächlich eine gute Figur im Gelände. Längere Federwege, ein höherer Lenker, Zweiarmschwinge und Feinabstimmung der Elektronik erlauben es, trotz der fahrbereiten 254 Kilo auch gröberes Gelände unter die Räder zu nehmen. Der riesige 30 Liter-Tank ermöglicht zudem eine Reichweite von bis zu 450 Kilometer - gute Voraussetzungen für eine Weltumrundung. Besonders überraschend und erfreulich ist dabei, dass solch ein Universal-Talent nicht zwangsweise klobig und zerklüftet aussehen muss, sondern so hübsch sein kann wie die Mulitstrada 1200 Enduro.

















