Ducati Monster 2021 vs. MV Agusta Brutale 800 2026

Ducati Monster 2021

MV Agusta Brutale 800 2026
Technische Daten Ducati Monster 2021 im Vergleich zu MV Agusta Brutale 800 2026
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Ducati Monster 2021

Über die Optik und den fehlenden Gitterrohrrahmen kann man immer streiten, die aktuelle Monster ist aber alles andere als hässlich. Grundsätzlich wäre sie ein großartiges Alltags-Naked Bike mit angenehmer Ergonomie und einer Bremsanlage, die auch Ungeübte nicht überrascht. Auch das gar weiche Fahrwerk kann man als akzeptablen Kompromiss werten, bei einer Ducati wundert es allerdings doch ziemlich, dass nicht wenigstens die Frontgabel etwas straffer abgestimmt wurde. Leider bockt das charismatische Triebwerk in niedrigen Drehzahlen stark und spielt somit erst auf der Landstraße den herrlichen V2-Charakter aus. Insgesamt spiegelt das aber das Gesamtbild der Monster sehr gut wider: Eine typische Ducati, die in Sachen Fahrwerk und Bremsen auch gut für die tägliche Fahrt zu gebrauchen ist.
MV Agusta Brutale 800 2026

Die MV Agusta Brutale 800 ist ein starker Einstieg in die Welt der italienischen Marke. Sie sieht fantastisch aus, bietet einen charaktervollen und gut nutzbaren Dreizylinder, ein sehr agiles Handling und eine umfangreiche Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der die Brutale deutlich erreichbarer macht als viele andere MV-Modelle. Ganz perfekt ist sie nicht. Das Getriebe könnte geschmeidiger sein, die Kupplung verlangt etwas mehr Handkraft, und sportliche Fahrer könnten sich mehr Vorderradgefühl wünschen. Doch diese Punkte ändern wenig daran, dass die Brutale 800 auf der Landstraße richtig viel Spaß macht. Sie ist leicht zu fahren, emotional, hochwertig ausgestattet und optisch ein echtes Statement.


















