Moderne Motorradscheinwerfer sind heute bereits erstaunlich leistungsfähig, doch selbst das serienmäßige LED-Licht einer BMW R 1300 GS Adventure stößt irgendwann an seine physikalische Grenzen. Nämlich genau dort, wo der Fahrer nachts mehr als nur Asphalt erkennen muss: weit hinter dem nächsten Leitpflock, tief in den Kurvenradius hinein und vor allem links und rechts neben der Fahrbahn, wo Reh, Feldhase oder ein unbeleuchteter Traktor selten höflich im Lichtkegel stehen bleiben. Aber auch tagsüber, im dichten Stadtverkehr, bei diffusem Wetter oder tief stehender Sonne, kann zusätzliche Präsenz entscheidend sein. Wer früher gesehen wird, hat schlicht mehr Reserven.
Zusatzscheinwerfer schließen genau diese Lücke. Entsprechend gibt es sowohl von BMW selbst als auch von bekannten Zubehörherstellern zahlreiche modellspezifische Lösungen. Die zentrale Frage lautet deshalb nicht, ob die Lone Rider MTL9 Motorcycle Lights heller leuchten als klassische Zusatzscheinwerfer. Das tun sie. Spannender ist, inwieweit ihr Mehrwert aus der klugen Kombination aus Lichtleistung, Lichtverteilung, Robustheit und Integration über das übliche Prinzip „zwei Lampen, ein Relais, ein Schalter“ hinausgeht und ob sich der hohe Preis im realen Einsatz rechtfertigen lässt.
Denn die MTL9 bündeln Positionslicht, breites Nahfeldlicht, Fernlicht und einen extrem fokussierten Spot in zwei massiven Gehäusen, kommunizieren über MotoCAN mit der BMW und lassen sich über die serienmäßigen Bedienelemente steuern.
Damit richten sie sich an Connaiseure, Vielfahrer, Pendler, Reiseenduristen und Nachteulen, die regelmäßig bei Wildwechsel, schlechtem Wetter oder weitab beleuchteter Straßen unterwegs sind.

&width=72&height=72&bgcolor=rgba_39_42_44_0&mode=crop)



















