Wer schon länger Motorrad fährt – und vielleicht auch selbst schraubt –, kennt den Spruch noch: „15W-40 rein, das passt schon.“ Gemeint war: das günstig im Supermarkt um die Ecke erworbene Gebinde Pkw-Motoröl. Früher mochte das vielleicht gehen. Heute ist diese Faustregel so überholt wie der Kickstarter am Supersportler. Denn moderne Motorradmotoren stellen völlig andere und schärfere Anforderungen an das Motoröl als noch vor ein, zwei oder drei Jahrzehnten – und vor allem andere als Pkw-Motoren.
Das heißt aber nicht, dass man ein Studium der Schmierstofftechnik braucht, um das richtige Öl zu wählen. Wer es sich ganz einfach machen will, schaut im Internet eines Schmierstoffherstellers seiner Wahl in der Kategorie Motorrad nach, dort findet man die besten Öle für das eigene Zweirad. Apropos Studium: Ist das Bike neueren Datums, ist der Blick ins Benutzerhandbuch dringend zu empfehlen. Dort steht aus Sicht des Herstellers auch zum Thema Motorradöl alles drin, was es zu berücksichtigen gilt – und was vor allem die Garantie nicht gefährdet. Was auf jeden Fall nie schadet: die wichtigsten Unterschiede und technischen Besonderheiten zu verstehen.

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