Ducati Desmo450 MX Factory – neue Generation des Motocrossers

Ducati Desmo450 MX Factory – neue Generation des Motocrossers

Leichter, schärfer, rennfertig: Ducatis Motocross-Projekt 2026

Ducati schärft seine Offroad-Offensive: Die neue Desmo450 MX Factory tritt als kompromisslos rennfertige Motocross-Maschine an. Mit 104 Kilogramm, Showa-Factory-Fahrwerk, Akrapovič-Titananlage und modernster Elektronik soll sie bereit für härteste MX-Einsätze sein - direkt ab Werk und ohne Umbauten.

Der Horvath

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Veröffentlicht am 12.1.2026

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Ein Jahr nach der Premiere der Desmo450 MX präsentiert Ducati die Desmo450 MX Factory, eine weiterentwickelte Version für ambitionierte Rennfahrer. Sie soll mit 104 Kilogramm (–0,8 kg) leichter sein als das Basismodell und ab Werk mit Komponenten ausgestattet sein, die direkt aus dem Rennsport stammen.

Technik und Ausstattung der Ducati Desmo450 MX Factory

Im Zentrum steht der Einzylinder mit Desmodromischer Ventilsteuerung, bekannt aus Ducatis Rennabteilung. Laut Ducati soll das Aggregat 63,5 PS bei 9.400 U/min und 53,5 Nm bei 7.500 U/min leisten. Der Drehzahlbegrenzer liegt bei 11.900 U/min. Durch die Titan-Auspuffanlage von Akrapovič und ein eigenes Mapping wird das Drehmoment im mittleren Bereich zwischen 4.000 und 7.500 U/min verstärkt. Die Desmodromik erlaubt eine präzise Ventilsteuerung bei hohen Drehzahlen. Ducati betont, dass der Motor dadurch schneller aus Kurven beschleunigen und mit konstantem Schub überzeugen soll - mit 70 % des maximalen Drehmoments schon ab 4.200 U/min.

Ducati Desmo450 MX Factory Fahrwerk: Showa Factory-Komponenten mit Renntechnik

Das Fahrwerk basiert auf einem Aluminium-Perimeterrahmen mit 8,95 kg Gewicht. Für das Factory-Modell entwickelte Showa eine spezielle 49-mm-Upside-down-Gabel mit Dark-Kashima-Beschichtung und TiO-Superfinishing. Dadurch soll das Ansprechverhalten sensibler und die Haltbarkeit im harten Offroad-Betrieb höher sein.

Das Federbein bietet 301 mm Federweg, die Gabel 310 mm. Beide Elemente sind vollständig einstellbar. Gefräste Ergal-Gabelbrücken sparen rund 200 Gramm Gewicht. Der Brembo-Bremsanlage mit Galfer-Scheiben (260 mm vorne, 240 mm hinten) traut Ducati präzise Dosierbarkeit zu. Zum Serienumfang zählen außerdem Pirelli Scorpion MX32-Reifen, RK MXU O-Ring-Kette, Takasago Excel-Felgen mit Alpina-Speichen und ein Holeshot-Device, das für stabile Starts sorgen soll.

Elektronik und Konnektivität

Ducati integriert Elektronik, die man sonst nur aus MotoGP und Superbike kennt. Mit an Bord ist die Ducati Traction Control (DTC) mit vier Stufen, Launch Control, Engine Brake Control und Quickshifter. Über die X-Link-App lassen sich zwei Riding Modes individuell konfigurieren - Gasannahme, Traktionskontrolle und Motorbremse können so an Strecke und Fahrer angepasst werden. Die Elektronik soll erkennen, wann das Hinterrad über Hindernisse abhebt, und das DTC-System automatisch deaktivieren.

Desmo450 MX Factory Wartungsintervalle und Zubehör

Ducati gibt an, dass die Wartungsintervalle praxisorientiert gestaltet wurden: Kolbenwechsel und Ventilspielkontrolle alle 45 Betriebsstunden, eine Motorüberholung alle 90 Stunden. Für Racing-Fans bietet Ducati Performance zahlreiche Zubehörteile, um die Optik und Performance der MXGP-Werksmaschinen nachzubilden – etwa gefräste Radnaben, verstärkte Felgen, Racing-Sitzbank und Brembo Racing-Komponenten. Eine eigene Bekleidungslinie von Drudi Performance mit Alpinestars- und Arai-Ausrüstung rundet das Paket ab.

Optisch tritt die Ducati Desmo450 MX Factory in der Ducati Corse 2025-Lackierung auf - inspiriert von den Werksmaschinen der MXGP. Der Rahmen und Achshalter sind schwarz eloxiert, was den Werkslook weiter betont. Das Modell ist bereits bei europäischen Ducati-Händlern verfügbar.

Der Preis beginnt in Deutschland ab 14.590 Euro (Listenpreis inkl. 19% MwSt. zzgl. Liefernebenkosten).

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Quelle: 1000PS

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