Premium-Reiseenduros: Vier Titanen im direkten Vergleich

Premium-Reiseenduros: Vier Titanen im direkten Vergleich

Vollgestopft mit Technik sind alle - aber welche passt zu dir?

Die goldene Ära der Reiseenduros ist längst angebrochen - aber mittlerweile hat das Segment endgültig eine neue Dimension erreicht. Mehr Leistung als Superbikes von gestern, mehr Elektronik als so mancher Mittelklassewagen und Komfort auf Touring-Niveau. Wer ist die Königin unter den Dickschiffen? Welche kann was am besten? Gregor, Arlo und Wolf haben sich mit der BMW R1300 GS, Ducati Multistrada V4 Rally, Harley-Davidson Pan America 1250 Limited und KTM 1390 Super Adventure S EVO vier Premium-Reiseenduros geschnappt und sind mit ihnen zwei Tage durch Ostösterreich gedüst, entspannt genauso wie sportlich. Die vier Motorräder stehen dabei sinnbildlich für vier völlig unterschiedliche Philosophien: Die luxuriöse Italienerin, die radikale Österreicherin, die rebellische Amerikanerin und die deutsche Benchmark. Zeit, sie nicht nur zu vergleichen - sondern zu verstehen.

wolf

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Veröffentlicht am 13.6.2026

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Souveräne Motorleistung garantiert, den ärgsten Bums bietet die KTM

Beginnen wir beim Motor. Wenn man heute über Reiseenduros spricht, redet man nicht mehr über "ausreichend Leistung". Wir reden über 170 PS und mehr. Die Ducati Multistrada V4 Rally setzt auf einen hochmodernen V4-Motor mit eben 170 PS, der seine Kraft fast schon elegant entfaltet. Kein Ruckeln, kein Drama - einfach ein scheinbar endloser Schub, der mit steigender Drehzahl immer intensiver wird. Fast schon zu perfekt. Ganz anders vom Charakter die KTM 1390 Super Adventure S EVO: Hier geht es nicht um Eleganz, sondern um Dominanz. Der neue V-Twin mit 173 PS schiebt brachial aus dem Keller und legt oben noch einmal nach. Dazu kommt als technisches Highlight ein automatisiertes Getriebe - ein Feature, das aktuell die Grenze zwischen Motorrad und Zukunftstechnologie verwischt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Limited kann hier durchaus überraschen. Wer Harley kennt, erwartet viel - aber nicht unbedingt Sportlichkeit. Und doch liefert der Revolution-Max-Motor mit seinen 152 PS genau das, zumindest bis zu einem gewissen Grad: Druckvoll, lebendig, emotional. Weniger scharf als die Konkurrenz, aber mit Charakter. Und dann ist da noch der Platzhirsch, die BMW R 1300 GS. Mit 145 PS zwar weniger Spitzenleistung als die Kontrahenten, aber ein Drehmomenthammer. Der Boxer drückt aus niedrigen Drehzahlen so souverän an, dass man sich fragt, ob man überhaupt noch schalten muss. Genau hier setzt auch das ASA-System an - ein automatisierter Schaltassistent, der das Fahren noch entspannter macht. Im Vergleich mit der KTM bewegen sich die automatisieren Schaltgetriebe durchaus auf Augenhöhe: Beide schalten präzise und auf Wunsch auch (sehr) sportlich. Bei der BMW kann man mit dem Fußschalthebel die Gangwahl jederzeit korrigieren bzw. eben auch manuell schalten, bei der KTM hat man diesbezüglich sogar die Wahl zwischen dem Fußschalthebel und Schaltwippen am Lenker. Wir haben die Motoren aber auch in der Praxis direkt miteinander verglichen, etwa beim Durchzug im 2. und 3. Gang von 50 auf 100 km/h. Und dort hatte im Duell der beiden "Kraftlackeln" die KTM gegenüber der Ducati doch relativ klar die Nase vorne, was daran liegt, das letztere ihr wahres Leistungspotential erst bei hohen Drehzahlen voll ausschöpft. BMW und Harley schenkten einander in diesem Vergleich nichts, auch wenn es sich auf der Pan America weniger brachial anfühlt, hielt sie in diesem Beschleunigungstest voll mit.

Die BMW ist nach wie vor eine Benchmark für "einfaches Fahren"

Womit wir schon beim nächsten, wichtigsten, Thema sind - wie fahren sie sich? Entspanntes Landstraßencruisen können natürlich alle vier richtig gut, trotzdem sind Unterschiede spürbar. Die Harley vermittelt hier vielleicht sogar das entspannteste Gefühl, auch wenn man zwar nicht wirklich Harley-typisch im Sattel sitzt, so ist die Position doch weit weniger Vorderrad orientiert, als bei den drei anderen Mitstreitern. Was für den geübten Reiseenduristen zwar etwas gewöhnungsbedürftig sein mag, man aber letztlich durchaus zu schätzen weiß. Souverän und komfortabel sind sie alle, Kraft ist jederzeit im Überfluss vorhanden, im Sattel der KTM wird man sein Temperament etwas zügeln müssen, um wirklich entspannt zu reisen, aber auch sie kann das vorzüglich. Und spielt dann im anschließenden Kapitel des sportlichen Fahrens ihre Qualitäten voll aus. Da geht es derart brachial die Passstraße rauf, dass man sich fast auf einer leichten, wendigen Supermoto wähnt, vergisst man die 250 Kilo unterm Sattel sofort. Apropos: Wir haben übrigens alle vier randvoll getankt und ohne Koffer auf der 1000PS-Viehwaage gewogen und die 1390 Super Adventure war mit diesem Wert die leichteste, gefolgt von der R1300 GS (265,5 kg), der Multistrada V4 Rally (272 kg) und der Pan America 1250 Limited (285,5 kg). Egal ob man sich für manuelles schalten entscheidet, oder den Job dem automatisierten Getriebe überlässt, spielt die KTM ihre sportlichen Gene voll aus. Aber auch in diesem Kapitel gilt: Die Unterschiede sind marginal. Die BMW R 1300 GS ist sowieso ein Phänomen. Trotz ihrer Größe fährt sie sich leichter als viele Mittelklasse-Bikes. Der Telelever sorgt für Stabilität, die fast schon unheimlich wirkt. Man steigt auf und fühlt sich sofort sicher, kann es aber auch richtig krachen lassen. Die Ducati positioniert sich dazwischen. Stabil, komfortabel, aber nicht ganz so brachial wie die KTM. Sie will Strecke machen - schnell, aber souverän. Die Harley bleibt hier etwas zurück: gutmütig, solide, aber mit weniger Feingefühl im Grenzbereich.

Leistung im Überfluss, mächtige Dimensionen und High-End Technik - Vor allem der Elektronik ist es zu verdanken, dass man solche aufmagazinierten Kraftpakete auch gemütlich bewegen kann.

Die Harley-Innovation wurde von der Konkurrenz kopiert

Elektronische Fahrwerke, die sich binnen Millisekunden an die Gegebenheiten anpassen, sind in dieser Fahrzeugklasse längst Usus und die Präzision bei allen Mitstreitern beeindruckend, die größte Bandbreite an Einstellbereichen bietet hier die Ducati. Die Innovation der sich absenkenden Fahrzeughöhe bei Schrittgeschwindigkeit oder Stillstand, mit der die Harley-Davidson Pan America zum Markteinritt vor drei Jahren für Furore gesorgt hat, wird mittlerweile auch bei der der Multistrada V4 Rally oder der R1300 GS angeboten, einzig die KTM verzichtet auf dieses praktische Feature, das es auch kleineren Fahrern erleichtert, mit den schon aufgrund ihrer üppigen Federwege recht hohen Motorrädern sicher unterwegs zu sein. Trotzdem bleibt auch die Super Adventure mit einer Sitzhöhe von 847 bis 867 Millimeter durch den relativ schlanken Sattel nicht nur Fahrern mit Gardemaßen vorbehalten. Bei den drei anderen ist durch die Möglichkeit des Absenkens die Sitzhöhen-Angabe am Papier nicht mehr wirklich relevant. Beim Rangieren bzw. Einparken sind KTM und BMW durch ihren tiefen Schwerpunkt am handlichsten, bei der Harley fällt dies am schwersten.

Wie viel kostet eine Ducati Multistrada V4 Rally?
Hier findest du einen Überblick über das Preisniveau von neuen und gebrauchten Motorrädern!

Semi-aktive Fahrwerke mit automatischer Absenkung gehören inzwischen zur Oberklasse der Reiseenduros dazu. Nur KTM ziert sich hier noch etwas, Ducati macht es am besten.

Die größten Einstellmöglichkeiten bietet Ducati, KTM punktet mit integriertem Navi

Große, gut ablesbare TFT-Displays haben natürlich alle vier, bei der Harley-Davidson ist die Schrift aber mitunter etwas zu klein geraten und manche Übersetzungen ins Deutsche nicht wirklich ausgereift, die Super Adventure bietet als originelle Sprachauswahl sogar Österreichisch, wo dann nette Ausdrücke wie "Schoitblitz" oder "owa vom Gas" am Display erscheinen. Zur Bedienungsfreundlichkeit muss man natürlich sagen, dass man sich beim eigenen Motorrad rasch daran gewöhnen wird, dennoch gibt es merkbare Unterschiede. Das Konzept der KTM ist genial einfach, die Bewegungen mit dem Joystick sind praktisch selbsterklärend. Hat man aber einmal das Konzept des BMW-Drehrads raus, wird man sich daran genauso erfreuen. Bei der Ducati braucht man etwas länger, um sich zurecht zu finden, dafür bietet sie aber klar die meisten Einstellmöglichkeiten, nicht nur was die schon erwähnte Dämpfung betrifft. Wirklich jeder Parameter kann für jeden Fahrmodus individuell angepasst werden. In dem Punkt, auch was die Logik der Bedienbarkeit betrifft, hinkt die Harley doch ein wenig hinterher. Ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt für die KTM ist das integrierte Navi am Display.

Kleine Symbole, seltsame Abkürzungen und ein unintuitives Bedienkonzept erschweren das Steuern der Harley-Systeme.

Bridgestone T33: Der gemeinsame Nenner im Big-Enduro-Test

Als gemeinsame Bereifung im Big-Enduro-Vergleich ist der Bridgestone T33 auf allen Testmotorrädern montiert und damit ein wichtiger, aber angenehm unauffälliger Faktor. Genau das ist in so einem Test ein Kompliment. Der Reifen muss kalten Asphalt, Nieselregen, dreckige Straßen, trockene Kurvenpassagen und die Leistung großer Reiseenduros unter einen Hut bringen. Dabei baut er schnell Vertrauen auf, wirkt nie nervös und unterstützte ein sauberes, präzises Einlenken, ohne die Motorräder künstlich hibbelig zu machen. Auf der Straße zeigt er eine sehr breite Spreizung: sicher bei grauslichen Bedingungen, stabil bei Tempo und sportlich genug, um auch mit kräftigen Big Enduros nicht überfordert zu wirken. Kurz gesagt: ein Reifen, über den man beim Fahren nicht nachdenken muss.

Wie viel kostet eine BMW R 1300 GS?
Hier findest du einen Überblick über das Preisniveau von neuen und gebrauchten Motorrädern!

Unsere Big Enduros mit aufgezogenem Bridgestone T33 Touring-Reifen.

Auch Autobahnfahrten sind mit den "großen Vier" keine Qual

Autobahnfahren mit dem Motorrad wird wohl niemand ganz oben auf der Prioritätenliste haben, wenn’s dann aber sein muss, geht dies mit allen vier Vertretern dank radargesteuerter Tempomaten und richtige gutem Wind- und Wetterschutz hervorragend. Die Unterschiede liegen dabei höchstens im Detail. Apropos Radar: Bei der KTM greift obendrein noch ein radargesteuertes Bremssystem auch ohne Tempomat ein, wenn das Fahrzeug vor einem abrupter abbremst, als man das selbst tut.

Zum Kilometerfressen eignen sich alle vier Bikes. Auf der Harley muss man aber auf Radar-gestützte Systeme verzichten.

Einheitshelm beim Big Enduro Vergleich 2026: Nolan X-904 Ultra Carbon

Im Rahmen des Big-Enduro-Vergleichs kam auch der neue Nolan X-904 Ultra Carbon zum Einsatz, ein hochwertiger Touring-Integralhelm mit Carbon-Schale, der vollständig in Italien designt und hergestellt wird. Der Helm ist nach ECE 22.06 homologiert, wiegt laut Angabe rund 1.500 Gramm in Größe M und deckt ein breites Größenspektrum von XXS bis XXXL ab. Trotz seiner sportlichen Optik legt Nolan den Fokus klar auf Komfort: Dazu zählen eine effektive Belüftung, eine fünffach verstellbare Sonnenblende mit Rückholmechanismus, ein großes Visier mit Pinlock, ein Atemabweiser sowie ein schnell trocknendes Innenfutter aus Polyamid. Auch die Vorbereitung für ein eigenes Helm-Kommunikationssystem ist vorhanden. Im Test überzeugte der X-904 Ultra Carbon vor allem durch angenehmen Sitz und hohen Tragekomfort über zwei Fahrtage hinweg; selbst bei ovaler Kopfform passte er in Größe M sehr gut.

Wie viel kostet eine KTM 1390 Super Adventure S EVO?
Hier findest du einen Überblick über das Preisniveau von neuen und gebrauchten Motorrädern!

Der neue Nolan X-904 Ultra Carbon Sporttouring-Helm

Auch die Preise für die Oberklasse-Reiseenduros sind premium

Premium sind freilich nicht nur Ausstattung, Fahrleistungen oder Komfort, sondern auch der Preis der von uns getesteten Modelle, die freilich jeweils nicht eins zu eins verglichen werden können, weil eben unterschiedlich viele Features serienmäßig inkludiert sind. Die R1300 GS mit ASA gibt es in Österreich ab € 22.750, in Deutschland ab 19.990, mit der BMW-typischen Aufpreispolitik können diese Einstiegspreise aber rasch in ungeahnte Höhen getrieben werden. Für die KTM 1390 Super Adventure S EVO müssen in Österreich 25.399, in Deutschland 22.999 Euro auf den Tisch geblättert werden. Für das von uns getestete Limited-Sondermodell der Harley-Davidson Pan America 1250 sind es 31.900 Euro in Österreich bzw. 26.900 in Deutschland. Und bei Ducatis Reise-Flaggschiff Multistrada V4 Rally sind es in Österreich "Dank" Nova 33.995 Euro bzw. in Deutschland immerhin auch noch 27.990. Allesamt Preise, die durchaus hohe Erwartungen in die jeweiligen Modelle rechtfertigen. Die spannendste Frage ist aber nicht "welche ist teuer", sondern: Welche liefert dir den größten Mehrwert für deinen Fahrstil?

Premium-Motorräder zu Premium-Preisen

Die Entscheidung ist letztendlich auch eine Typfrage

Unterm Strich kann es bei so vielen verschiedenen Anforderungen, die an ein modernes Reisemotorrad gestellt werden, nämlich keinen Testsieger und -verlierer bzw. kein klassisches Ranking geben, sondern eher den Versuch einer Einordnung. Alles ist letztendlich eine Typfrage. Die Ducati Multistrada V4 Rally ist das perfekte Motorrad für große Reisen mit Stil und Geschwindigkeit. Die KTM 1390 Super Adventure S EVO ist ein Hightech-Monster für sportliche Fahrer. Die Harley-Davidson Pan America ist der emotionale Außenseiter mit überraschend viel Talent. Die BMW R 1300 GS bleibt die Referenz - nicht weil sie überall gewinnt, sondern weil sie überall verdammt gut ist. Wenn man also eine wählen muss: Die BMW ist die vernünftigste Entscheidung. Die KTM die aufregendste. Die Ducati die luxuriöseste. Und die Harley die mutigste.

Wie viel kostet eine Harley-Davidson Pan America 1250 Limited?
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Ducati Multistrada V4 Rally 2026 - Erfahrungen und Expertengutachten

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Die Ducati Multistrada V4 Rally 2026 ist mehr als ein Update. Sie ist eine Weiterentwicklung in nahezu allen relevanten Bereichen und zeigt eindrucksvoll, wie moderne Elektronik, durchdachte Ergonomie und hochwertige Mechanik zusammenspielen können. Sie bietet außergewöhnlichen Komfort, beeindruckende Fahrsicherheit, modernste Technik und ein erhebliches Maß an Fahrfreude - selbst, oder gerade, wenn das Wetter schlecht ist. Für Weltreisende, Vielfahrer und technikbegeisterte Abenteurer ist sie eines der faszinierendsten Motorräder, die es derzeit gibt. Wer bereit ist, den hohen Preis zu zahlen, erhält eine Maschine, die in nahezu jeder Disziplin überzeugt.


sensationelles Skyhook-Fahrwerk im Auto-Modus

DVO-Elektronik mit extrem feiner Regelung

hervorragender Wind- und Wetterschutz

automatische Absenkung erleichtert das Handling massiv

kultivierter, kraftvoller V4-Motor

modernste Assistenzsysteme inklusive ACC, BSD und FCW

extrem hoher Langstreckenkomfort

ausgezeichnete Gesamtqualität und Ausstattung

hoher Preis

Kombibremse im Tour-Modus teilweise zu aktiv

trotz Assistenzsystemen körperlich großes Motorrad

Funktionsumfang kann für Einsteiger überwältigend wirken

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BMW R 1300 GS 2026 - Erfahrungen und Expertengutachten

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BMW hat die neue R 1300 GS mit viel Erfahrung und Know-how entwickelt, was sich in ihrer fortschrittlichen Technik und Vielseitigkeit zeigt. Das Modell spricht sowohl erfahrene als auch neue Fahrer an und bietet eine beeindruckende Kombination aus Leistung, Komfort und modernster Ausstattung. Es ist eine gelungene Mischung aus Kompaktheit, Kraft und Luxus, die sowohl im Gelände als auch auf der Straße performt.


Kräftiger Motor mit sehr sportlichem Ansprechverhalten

Stabiles Fahrverhalten - trotzdem präsentiert sich das Motorrad agil und kurvenfreudig

Handschützer bieten guten Windschutz

In minimaler Ausstattung wirkt das Motorrad kompakter und sportlicher als bisher

gut integrierter Radartempomat

verständliches Bedienkonzept

gut ablesbares Display

vielfältige Möglichkeiten zur Ergonomie Anpassung

Toll funktionierendes und unauffällig integriertes Notrufsystem

Sehr gute Balance bei unterschiedlichen Beladungszuständen

Dynamischere Neuausrichtung des Boxer-Motors kostet ihn die bisher Boxer-typische Unbesiegbarkeit beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen

Nicht jede Wunschkonfiguration ist möglich - teilweise müssen unnötige Extras mit gewählt werden

Fahrwerk arbeitet auf einem guten Niveau - ein wirklich makelloses Ansprechverhalten wird jedoch ebenso wenig geboten wie ein wirklich breiter Einstellbereich

Front Collision Warning (FCW) löst im rauen Alltag nervige Fehlalarme aus

ABS System gibt bei sportlicher Fahrweise zu viel Rückmeldung in den Bremshebel

Anfälligkeit der Seitenverkleidungen für Kratzer im rauen Gelände und bei Nutzung mit groben Stiefeln

Handguards mit integrierten Blinkern nicht geländetauglich

Spiegel mit integrierten Totwinkel-Warner und exponierter Verkabelung ungeeignet fürs Gelände

Trotz des gehobenen Preisniveaus der GS lässt die Qualität mancher Bauteile, wie z.B. beim Schalthebel aus Plastik, zu wünschen übrig

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KTM 1390 Super Adventure S EVO 2026 - Erfahrungen und Expertengutachten

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Mit der 1390 Adventure S EVO zeigt KTM, was technisch möglich ist, packt neue bzw. verbesserte Komfortfeatures, wie ein wunderbar funktionierendes Automatikgetriebe, adaptiven Tempomat oder semiaktives Fahrwerk in ein nach zehn Modelljahren extrem ausgereiftes Motorrad, das mit Sicherheit zu den sportlichsten Reiseenduros zählt. Ob entspannt auf Tour, auch zu zweit, oder mit dem Messer zischen den Zähnen am Weg zum Pässekönig - die SAS ist der fahrende Beweis, das Komfort und Sport einander nicht ausschließen.


kräftiger, in jeder Situation souveräner Motor

perfekt abgestimmtes Automatikgetriebe mit spürbaren Unterschieden der Schaltmodi

Fußschalthebel UND Schaltwippen am Lenker

elektronisches Fahrwerk am modernsten Stand

Front-Radar mit nützlichen Features

Sportlichkeit

üppiges Platzangebot auch für die Sozia/den Sozius

gut ablesbares 8-Zoll-TFT-Display mit Offline-Navi

intuitive Bedienung

Top-Bremsen

Dynamic Slip Adjuster im optionalen Rally-Mode

der breite Tank sorgt für nicht perfekte Sitzposition

relativ hoher Verbrauch

Notbrems-Assistent regelt etwas früh

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Harley-Davidson Pan America 1250 Limited 2026 - Erfahrungen und Expertengutachten

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Als Harley-Davidson vor drei Jahren das umkämpfte Feld der Premium-Reiseenduros betrat, waren wir alle überrascht, wie nah sie gleich auf Anhieb an den etablierten Mitbewerbern gewesen ist. Unterm Strich bekommt man mit der Pan America auch 2026 eine rundum ausgestattete Reiseenduro, die so ziemlich alles bietet, was der Markt zu bieten hat. Dennoch haben andere in der Zwischenzeit schon wieder Schritte nach vorne gemacht, etwa mit automatisierten Schaltgetriebe und Radar-gestützten Tempomaten, während die Pan America die Füße still hält. Dennoch ist sie ein ein ernstzunehmendes Premium-Adventure-Bike mit kräftigem Motor, moderner Elektronik und hohem Langstreckenkomfort. Vor allem aber schafft die Pan America etwas, das nur wenige Motorräder schaffen: Sie hat Persönlichkeit. Sie fährt nicht wie eine GS. Sie fühlt sich nicht an wie eine Multistrada. Sie ist eigenständig. Und genau deshalb ist sie so spannend.


charakterstarker, kultivierter V2 mit 152 PS

gut gelungene Geometrie

umfangreiche Elektronik

Vollausstattung ohne Kompromisse

harmonisches Schräglagenverhalten

bequeme Sitzposition

anpassbare Ergonomie

grundsätzlich stabile Brembo-Bremsen

Adaptive Höhenregelung schafft sofort Vertrauen

Hervorragende Fahrwerksbalance in engen wie weiten Radien

Doppelnatur Touring/Sport sauber umgesetzt

hohes Gewicht

Hitzeentwicklung am Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten

Seitenständer stößt beim Abstellen im Gelände an (seine Grenzen)

Anfangsbiss der Bremsen für sportlichen Einsatz zu zurückhaltend

Lastwechselreaktion beim Schaltwechsel 1./2. Gang in engen Kurven

Limited mit mäßigem Preis-Leistungs-Verhältnis

Mehr aus dem 1000PS Magazin

Premium-Reiseenduros: Vier Titanen im direkten Vergleich Bilder

Quelle: 1000PS

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