Stark Varg SM Test: Die radikalste Supermoto der Zukunft?

80 PS Elektro-Wahnsinn – wie geil/gefährlich ist die Varg SM?

80 PS, kaum Gewicht und ein Drehmoment, das jede Vorstellung sprengt: Die Stark Varg SM ist keine gewöhnliche Supermoto. In Barcelona haben wir gemeinsam mit Supermoto-Weltmeister Bernd Hiemer getestet, ob der Elektro-Exot nur spektakulär klingt – oder auch überzeugt.

by Gregor on 02.04.2026

Im Zuge unserer 1000PS Winterflucht nach Barcelona konnten wir nicht nur dem mitteleuropäischen Winter entkommen, sondern auch die Testsaison deutlich verlängern. Zwischen zahlreichen Motorradneuheiten wie BMW R 1300 RS, R 1300 RT oder KTM 1390 Super Adventure R stach ein Bike besonders heraus: die Stark Varg SM. Nicht nur technisch, sondern auch fahrdynamisch bewegt sie sich fernab dessen, was man sonst kennt.

Denn die elektrische Supermoto aus Spanien ist nicht einfach nur eine weitere Neuheit sie ist ein Konzept, das sich bewusst vom Gewohnten entfernt. Umso spannender war es, sie nicht nur aus meiner Perspektive als ambitionierter Straßenfahrer zu erleben, sondern auch mit professioneller Einordnung. Mit dabei: Bernd Hiemer, zweifacher Supermoto-Weltmeister. Gemeinsam haben wir überprüft, wie gut die Varg SM im Alltag funktioniert und wie sie sich im Winkelwerk schlägt.

Technische Vorstellung der Stark Varg SM

Die Eckdaten der Stark Varg SM lesen sich wie eine Quartett-Karte: 80 PS Spitzenleistung, 914 Nm Drehmoment am Hinterrad und ein Gewicht von gerade einmal 124,5 Kilogramm. Damit bewegt sich die elektrische Supermoto in einem Bereich, der selbst im Vergleich zu leistungsstarken Verbrennern außergewöhnlich ist insbesondere in Kombination mit dem niedrigen Gewicht. Zum Vergleich: Die derzeit stärkste straßenzugelassene Seriensupermoto, die KTM 690 SMC R, leistet 79 PS bei einem Gewicht von über 160 kg fahrfertig.

Herzstück der Stark Varg SM ist ein 7,2 kWh großer Akku, der gleichzeitig als strukturelles Element im Fahrzeug dient und so zur Steifigkeit des Chassis beiträgt. Das Fahrwerk stammt von KYB und ist voll einstellbar, mit 290 mm Federweg vorne und 303 mm hinten. Gebremst wird mit hochwertigen Brembo-Komponenten, vorne mit radialem Vierkolben-Sattel und 320 mm Scheibe. Das Gesamtpaket ist klar auf Performance ausgelegt.

Besonders innovativ zeigt sich das Cockpit: Statt eines klassischen Displays setzt Stark auf ein eigenes, robustes Android-Smartphone, genannt Arkenstone, das als Display und Steuerzentrale dient. Hier lassen sich Leistungsniveau, Leistungscharakteristik, Motorbremse und Rekuperation individuell einstellen, sowie typische Konnektivitätsfeatures, wie Navigation und Co., bedienen. Aber auch als eine Art Schlüssel dient der Arkenstone, da erstens kein typischen Zündungsschlüsselloch verbaut ist und sich die Stark ohne den in der schicken Halterung arretierte Handy nur in einer Art Notmodus bewegen lässt. Um einen Diebstahl zu verhindern, gibt es eine Lenkersperre, Ortungssystem und die Möglichkeit, das Motorrad von Stark über das Mobilfunknetz komplett deaktivieren zu lassen.

Was die Stark Varg SM so speziell macht

Die Stark Varg SM ist kein Motorrad, das sich einfach in bestehende Kategorien einordnen lässt. Sie kombiniert die kompromisslose Direktheit eines Elektromotors mit der Verspieltheit und Aggressivität einer Supermoto und schafft damit ein Fahrerlebnis, das so bislang nicht existiert.

Zentraler Bestandteil dieses Konzepts ist die enorme Anpassbarkeit. Über das Cockpit lassen sich nicht nur verschiedene Fahrmodi wählen, sondern im Advanced Modus auch komplette Leistungskennlinien individuell gestalten. Damit kann man die Varg SM vom zahmen A1-tauglichen Fahrzeug bis hin zum kompromisslosen 80-PS-Gerät konfigurieren.

Hinzu kommt die Tatsache, dass sie trotz dieser Leistungswerte als A1-Motorrad homologiert ist ein Umstand, der vor allem durch die Unterscheidung zwischen Dauer- und Spitzenleistung möglich wird. In der Praxis bedeutet das jedoch auch: Die Leistung ist jederzeit abrufbar wenn man sie freigibt. Um den Missbrauch durch junge, unerfahren, doch PS-geile Hände zu verhindern, gibt es auch eine optionale, Passwort-geschützte Sperre, wodurch der Schützling nur mehr einen definierten Anteil der Leistung nutzen kann.

Ein weiteres Kuriosum der Varg SM ist, dass die Maschine kein ABS besitzt. Ich war der Auffassung, dass jedes motorisierte Zweirad heutzutage mindestens ein kombiniertes Bremssystem braucht. Doch es gibt gewisse Sonderregeln, dass wenn ein Fahrzeug unter einem gewissen Gewicht und die Sitzhöhe über einem Wert liegt, es gar kein ABS braucht. Hintergrund sind wohl Hardenduros, die auch ohne ABS aber mit Straßenzulassung vom Band rollen. Doch die Hardenduros sind selten A1-Bikes und haben keine 80 PS und 914 Nm Drehmoment am Hinterrad. Traktionskontrolle besitzt die Varg SM übrigens auch keine.

Kein ABS und sportliche Brembo-Bremse an der Front? Obacht in der Bremszone mit der Stark Varg SM!

Zu dem elektronischen Hokuspokus gesellt sich ein klarer Premium-Anspruch. Die Stark Varg SM strotzt nur so von hochwertigen Materialien, schönem Design, sauberer Verarbeitung und zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Wenn Titan-Schrauben und Fußrasten um jeweils einige Hundert Euro im Zubehör-Katalog zu finden sind, dann weiß man, dass sich das Bike nicht gerade an die Budget-Biker richtet.

Stark Varg SM Fahreindrücke - Der Alltag mit der Elektro-Supermoto

Im urbanen Umfeld zeigt sich schnell eine der großen Stärken der Stark Varg SM: ihre Einfachheit. Kein Schalten, keine Kupplung, kein Motorlauf im klassischen Sinn einfach Gas geben und fahren. Gerade im Stop-and-Go-Verkehr spielt das Konzept seine Vorteile aus und macht das Fahren angenehm unkompliziert.

Auch das Handling im Stand überzeugt. Trotz einer Sitzhöhe von über 900 mm wirkt die Varg durch ihre extreme Schmalheit erstaunlich zugänglich. Das Gewicht liegt tief, das Motorrad lässt sich leicht rangieren und wirkt insgesamt sehr handlich.

Das kompakte Akku-Paket ermöglicht eine sehr schmale Bauweise mit zentralem, niedrigen Schwerpunkt, was wiederum Vorteile bei langsamen Geschwindigkeiten bietet.

Allerdings wird auch schnell klar, dass Komfort nicht im Fokus steht. Die Sitzbank ist schmal und hart, das Fahrwerk straff abgestimmt. Im Stadtverkehr, besonders auf schlechterem Untergrund, wird das spürbar. Dazu kommt die ungewohnte Bedienung der Hinterradbremse über die linke Hand an Stelle eines Kupplungshebels ein Konzept, das Eingewöhnung erfordert und nicht jedem sofort liegt. Ein klassischer Fußbremshebel ist aufpreispflichtig.

In Summe funktioniert die Varg SM im Alltag aber sie fühlt sich dabei nie wirklich wie ein komfortables Alltagsfahrzeug an. Vielmehr bleibt stets der Eindruck eines kompromisslosen Sportgeräts, das sich auch im urbanen Einsatz nur bedingt zurücknimmt.

Reichweite & Laden der Stark Varg SM

Sobald man die Stadt verlässt, rückt ein Thema unweigerlich in den Fokus: die Reichweite. Wie bei jedem Elektrofahrzeug hängt sie stark von Fahrweise, Geschwindigkeit und Einsatzbereich ab doch gerade bei einer Supermoto, die zum Spielen einlädt, wird das schnell zur Herausforderung.

In unserem Test zeigte sich ein recht realistisches Bild: Für eine rund 20 Kilometer lange Anfahrt zur Teststrecke mit einigen Passagen bergauf wurden bereits etwa 34 Prozent Akkukapazität verbraucht. Das bedeutet in der Praxis, dass längere Ausfahrten ohne Zwischenladen kaum möglich sind. Selbst bei moderatem Tempo summiert sich der Verbrauch deutlich.

Zwar hilft die Rekuperation, Energie zurückzugewinnen, doch ihr Effekt bleibt überschaubar. Auf einer ca. 5 km langen, kurvigen Auffahrt in den Nationalpark Parc del Garraf verbrauche ich 11-12 % Ladeleistung. Die Rekuperation holt auf der gleichen Strecke bergab auf maximaler Stufe und mit minimalem Bremseinsatz nur 1-2 % zurück.

Elegant gelöst: Der Alu-Ständer der Stark Varg SM ist auch gleichzeitig das Ladegerät.

Deutlich relevanter ist die Ladefähigkeit: 3,3 kW Ladeleistung sind möglich. Das ergibt eine Ladezeit von ca. 2 Stunden. Leider ist die Stark nicht mit schnellladenden Gleichstromladesäulen kompatibel. Stattdessen funktioniert der edel gestaltete Motorrad-Ständer auch als Ladegerät, zusätzlich gibt es ein optionales portables Ladegerät für unterwegs. Mit diesem kompakten, tragbaren Ladegerät konnten wir während einer Mittagspause innerhalb einer Stunde die Stark von 22 auf 80 % laden. Das reicht für ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden Fahrspaß, je nach Tempo und Leistungsmodus.

Mit dem leichten, kompakten Ladegerät kann man problemlos unterwegs laden. Die Mittagspause muss dafür aber etwas länger ausfallen.

Die Reichweite der Stark Varg SM reicht für eine spaßige Ausfahrt, die Strecke dafür sollte aber sehr nah liegen, sonst wird es knapp. Diese Einschränkung ist leider typisch für ein Elektro-Zweirad und mit dem derzeitigen Stand der Akku-Technologie kaum anders umsetzbar. Aber bei der Varg SM kommt eine weitere, psychische Komponente hinzu: Das ständige Mitdenken der Restreichweite beeinflusst das Fahrerlebnis. Gerade bei einem Motorrad, das eigentlich für maximalen Fahrspaß steht, wirkt dieses Reichweiten-Kopfkino wie ein Gegenspieler zur eigentlichen Idee eines kompromisslosen Fun-Bikes.

Unkontrollierbar? Stark Varg SM im Landstraßen-Betrieb

Sobald es auf kurvige Straßen geht, zeigt die Stark Varg SM ihr wahres Gesicht und das ist vor allem eines: fordernd. Die Kombination aus geringem Gewicht und extrem direkter Leistungsentfaltung sorgt für ein Fahrerlebnis, das man so von klassischen Supermotos nicht kennt. Schon bei mittleren Leistungsstufen wird klar, wie viel Potenzial in diesem Motorrad steckt. Die Kraft liegt praktisch ohne Verzögerung an, was dazu führt, dass das Vorderrad schneller steigt, als man es erwartet. Präzision am Gasgriff ist hier keine Kür, sondern Pflicht.

Fünf Power-Modi gibt es auf der Stark Varg SM. Wir haben sie uns in folgenden Leistungsstufen konfiguriert: 10, 20, 40, 60 und 80 PS. Um die vollen 80 PS freizuschalten, muss man 1000 € mehr auf die Theke legen und bekommt dafür die sogenannte "Alpha"-Variante der Varg SM. Ohne Aufpreis ist bei 60 PS Schluss, aber selbst die reißen schon so sehr an, dass ich nie zur Stufe 5 greife.

Selbst bei sehr sanft eingestellter Leistungsentfaltung, ist die Power Stufe 5 brachial.

Ich selbst habe mich auf der Stark deutlich vorsichtiger bewegt als auf vergleichbaren Verbrennern schlicht, weil die Direktheit des Elektroantriebs wenig Fehler verzeiht. Genau diesen Eindruck bestätigt auch Bernd Hiemer: Selbst als erfahrener Supermoto-Weltmeister nähert er sich der Varg SM zunächst mit Respekt. Die Kombination aus Leistung, geringem Gewicht und fehlendem ABS und Traktionskontrolle sorgt dafür, dass man sich das Vertrauen erst erarbeiten muss.

Unfreiwillige Wheelies passieren in den oberen Power-Modi nur allzu schnell. Da gehört genau kalkuliert, wann man das Gas aufreißt.

Bernd Hiemer zieht hier einen interessanten Vergleich: Für ihn erinnert die Charakteristik in ihrer Rohform an extrem aggressive Zweitakt-Motocrossmaschinen. Gleichzeitig betont er aber, dass genau hier die große Stärke des Systems liegt nämlich in der Anpassbarkeit. Durch gezielte Veränderung der Leistungskennlinie lässt sich das Motorrad deutlich entschärfen und besser kontrollierbar machen. Auch für mich wurde schnell klar: Der sogenannte Advanced-Modus ist kein Spielzeug, sondern ein essenzielles Werkzeug. Durch die Anpassung der Leistungsentfaltung wird die Varg SM fahrbarer zumindest für Fahrer ohne Profi-Niveau. Dabei ist die Kontrolle bei langsamen Geschwindigkeiten nie das Problem, da hier die Leistungsentfaltung auch ab Werk noch sanft ist. Doch selbst bei sanftem Leistungsanstieg, irgendwann erreicht man das hohe Power-Niveau und an der Stelle liegt nur eine minimale Drehung des Handgelenks zwischen Kurvenspaß, aufsteigendem Hinterrad und Abflug.

Fahreindrücke zu Fahrwerk und Einlenkverhalten

Beim Einlenken zeigt die Stark Varg SM einen Charakter, der nicht sofort vertraut wirkt. Trotz des niedrigen Gewichts und des tiefen Schwerpunkts wirkt sie weniger agil, als man zunächst erwarten würde. Besonders beim Bremsen in Schräglage fällt ein spürbares Aufstellmoment auf, während sie beim Beschleunigen etwas in die Kurve kippt.

Dieses Verhalten erfordert Eingewöhnung, auch beim Supermoto-Weltmeister. Bernd beschreibt das Einlenkverhalten als eigenwillig und merkt an, dass ihm zunächst das Vertrauen ins Vorderrad fehlt. Erst mit zunehmender Fahrzeit wird das Verhalten nachvollziehbarer, wirklich intuitiv wird es jedoch nicht sofort.

Die Stark Varg SM ist weniger agil im Winkelwerk, als man sich das bei ihrem Gewicht erwarten würde.

Das Fahrwerk selbst ist klar auf Sportlichkeit ausgelegt. Straff abgestimmt, bietet es Stabilität bei schneller Fahrt, zeigt aber Schwächen auf unebenem Asphalt. Unebenheiten werden nur begrenzt absorbiert, was in Schräglage zu Unruhe führen kann. Selbst die Verstellung der voll einstellbaren Federelemente bringt nur wenig Besserung. Hier wäre ein weicheres Setup für die Straße oder ein größerer Einstellbereich durchaus sinnvoll. Auch Bernd sieht das ähnlich: Für den Einsatz auf der Kartbahn passt die Abstimmung sehr gut, im Straßenbetrieb wirkt sie jedoch zu kompromisslos.

Ist die Stark Varg SM gefährlich?

Diese Frage stellt sich bei einem Motorrad wie der Stark Varg SM fast automatisch. 80 PS, ein extrem geringes Gewicht und keinerlei elektronische Assistenzsysteme wie ABS oder Traktionskontrolle das ist eine Kombination, die Respekt verlangt.

Aus meiner Sicht ist die Varg SM ein einzigartiges, Adrenalin-induzierendes und dadurch sehr spaßiges Bike. Aber sicherlich kein Motorrad, das Fehler verzeiht. Die direkte Gasannahme, die sportliche Vorderradbremse von Brembo und das eigenwillige Fahrverhalten sorgen dafür, dass man jederzeit konzentriert bleiben muss. Gerade ungeübte Fahrer könnten hier schnell überfordert sein.

Bernd Hiemer sieht das differenziert: Für ihn ist das Motorrad nicht grundsätzlich gefährlich aber es verlangt Erfahrung und Training. Besonders für Einsteiger oder Wiedereinsteiger sieht er das Konzept kritisch. Die Versuchung, das Potenzial auszureizen, ist groß und genau darin liegt die Gefahr. Die Möglichkeit, die Leistung zu begrenzen, hilft zwar, ersetzt aber nicht das notwendige Fahrgefühl. In den falschen Händen kann die Varg SM schnell mehr sein als nur ein spaßiges Spielgerät. In den richtigen Händen kann sie aber eine Fahrerfahrung bieten, die man sonst bei keinem Zweirad findet.

Preis-Leistungs-Verhältnis & Wartung

Mit einem Einstiegspreis von 12.990 Euro bzw. 13.990 Euro für die 80-PS-Variante positioniert sich die Stark Varg SM klar im Premiumsegment. Geordert wird dabei wie bei Tesla auf der Stark-Webseite. Dafür erhält man jedoch ein technisch außergewöhnliches Motorrad mit hochwertigen Komponenten und einem sehr eigenständigen Konzept. Auch die Möglichkeit zur Individualisierung sowohl softwareseitig als auch bei Komponenten unterstreicht den Premiumanspruch. Dieser kriegt nur bei den Knöpfen der Lenkerarmaturen einen Dämpfer. Die Tasten und Armaturen selbst sind zwar äu0erst schick aus Aluminium gefertigt, das Bediengefühl aber indifferent, hakelig und bei unserer quasi neuen Maschine wollte der Blinker nicht mehr so wirklich.

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Besonders hervorzuheben ist abseits von Optik und Fahrgefühl noch der geringe Wartungsaufwand. Im Vergleich zu klassischen Verbrennern entfallen viele typische Servicepunkte, was langfristig sowohl Zeit als auch Kosten spart. Abgesehen von üblichen Verschleißteilen, wie Gabeln, Bremsflüssigkeit, oder Kette, bleibt der Pflegeaufwand überschaubar. Alle 50 Stunden soll das Getriebeöl gewechselt werden. Luftfilterwechsel, Kolbenwartung, Zündkerzenkontrolle, Ventilspielkontrolle und mehr fallen komplett weg, was wiederum das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich verbessert.

Conclusion: Stark Future Varg SM 2026

Die Stark Varg SM ist ein faszinierendes, radikales Motorrad mit einzigartigem Fahrerlebnis und enormer Leistung. Gleichzeitig fordert sie viel Selbstbeherrschung vom Fahrer und ist wie viele Elektro-Zweiräder mit einer begrenzten, unpraktischen Reichweite konfrontiert. Wer sich darauf einlässt, erlebt Supermoto neu – kompromisslos, intensiv und anders.


  • extrem kraftvoller Motor
  • einzigartiges Fahrerlebnis
  • sehr geringes Gewicht
  • hohe Individualisierbarkeit
  • hochwertige Komponenten
  • geringer Wartungsaufwand
  • begrenzte Reichweite
  • eigenwilliges Fahrverhalten
  • hoher Fahranspruch (kein ABS & TC)
  • geringer Komfort
  • Haptik des Knöpfe am Lenker könnte etwas besser sein