CFMOTO 650 GT 2021 vs. MV Agusta Stradale 800 2017

CFMOTO 650 GT 2021

MV Agusta Stradale 800 2017
Technische Daten CFMOTO 650 GT 2021 im Vergleich zu MV Agusta Stradale 800 2017
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
CFMOTO 650 GT 2021

Wie viel Luxus braucht man eigentlich auf einem modernen Touring-Bike? Nun, wenn es nach CF-Moto geht, nicht allzu viel, um trotzdem ein gutes Motorrad für die Reise zu haben. Die Sitzposition auf der 650 GT ist ergonomisch gelungen, kann also auch auf weiten Strecken gefallen und der vergleichsweise schwache Motor dreht wenigstens agil hoch, wodurch es einem auch nicht wirklich an Leistung mangelt. Lediglich zwei Fahrmodi (die sich nicht allzu stark voneinander unterscheiden), ein herkömmliches ABS und ein stufenlos, ohne Werkzeug höhenverstellbarer Windschild müssen also als „Komfort-Features“ reichen - und tun es eigentlich auch. Nur das Fahrwerk muss sich tatsächlich Kritik gefallen lassen, in Kurven schaukelt es sich doch mehr auf, als es der sportliche Rest der Maschine verdient hätte.
MV Agusta Stradale 800 2017

Die MV Agusta Stradale 800 ist kein klassischer Tourer. Sie ist ein Funbike mit Reiseelementen, ein Supermoto-Tourer mit italienischem Größenwahn und genau deshalb reizvoll. Die Ergonomie ist speziell, der Motor braucht Drehzahl, das Getriebe kann knochig wirken und das Bedienkonzept verlangt Gewöhnung. Doch wenn man sich darauf einlässt, bekommt man ein seltenes Motorrad mit Charakter, Einarmschwinge, Triple-Auspuff, serienmäßigen Seitentaschen und einer Portion Unvernunft, die moderne Motorräder oft nicht mehr haben.



















