Ducati DesertX 2026 vs. Yamaha Tenere 700 World Raid 2025

Ducati DesertX 2026

Yamaha Tenere 700 World Raid 2025
Technische Daten Ducati DesertX 2026 im Vergleich zu Yamaha Tenere 700 World Raid 2025
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Ducati DesertX 2026

Die Ducati DesertX 2026 verbindet sportliche Präzision mit ernsthafter Geländekompetenz. Ihr neuer 890-cm³-V2 zieht schon aus niedrigen Drehzahlen sauber an und legt oben trotzdem jenes Leistungsfeuerwerk nach, das zu einer Ducati passt. Das transparente KYB-Fahrwerk, die neutrale aktive Ergonomie, die fein dosierbaren Brembo-Bremsen und die hervorragend abgestimmten Assistenzsysteme schaffen auf Asphalt wie auf losem Untergrund viel Vertrauen. Enduro- und Rally-Modus sind serienmäßig und die Traktionskontrolle greift unauffällig ein. Grenzen zeigen sich beim Langstreckenkomfort, dem nur mittelmäßigen Windschutz, der hohen Sitzposition und gelegentlichen Quickshifter-Aussetzern. In Österreich belastet außerdem der große Preisabstand das ansonsten sehr runde Gesamtpaket.
Yamaha Tenere 700 World Raid 2025

Wer will, bezwingt mit ihr auch hartes Gelände. Wer keine weiten Strecken überbrücken muss, wird aber die Leichtigkeit der Standard T7 vorziehen. Der breite Tank der World Raid macht sich nämlich in Ergonomie und Handling bemerkbar. Das softe Fahrwerk steckt dagegen auch hartes Gelände gut weg und dank des Lenkungsdämpfers bleibt das Bike auch auf schnell überflogenen Feldwegen sehr stabil. Die komplizierte Deaktivierungsprozedur des ABS nervt auf Dauer, hier wünscht man sich eine simple „Aus“-Taste. Unterm Strich bewirbt sich die World Raid ihrem Namen entsprechend besonders bei Weltreisenden und ist in dieser Hinsicht mit großer Reichweite und viel Offroad-Komfort sehr gut durchdacht.



















