KTM 990 Duke 2024 vs. KTM 890 Duke 2021

KTM 990 Duke 2024

KTM 890 Duke 2021
Technische Daten KTM 990 Duke 2024 im Vergleich zu KTM 890 Duke 2021
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
KTM 990 Duke 2024

Die KTM 990 Duke ist im direkten Vergleich die vernünftigere Wahl, ohne sich vernünftig oder gar langweilig anzufühlen. Ihr 123 PS starker Zweizylinder liefert denselben kräftigen Druck aus niedrigen Drehzahlen wie die R, läuft kultiviert und macht auf der Landstraße kaum weniger Spaß. Auch das weichere WP-Fahrwerk bietet genügend Support für ein sehr sportliches Tempo, bleibt im Alltag und auf längeren Etappen aber etwas zugänglicher. Für die meisten Fahrer reicht die Standard-Duke vollkommen aus. Erst bei sehr harten Bremsmanövern, hohen Kurvengeschwindigkeiten oder regelmäßigem Rennstreckeneinsatz stößt sie früher an ihre Grenzen als die R. Wer auf das modernere Touchdisplay verzichten kann, erhält ein starkes, vielseitiges Naked Bike mit überraschend guter Langstreckentauglichkeit.
KTM 890 Duke 2021

Bereits die Vorgängerin 790 Duke hat bewiesen, dass KTM weiß, wie man ein Mittelklasse Naked Bike für die Straße bauen muss. Die neue 890er trägt die Fackel mit geschwollener Brust fort und wird ihrem Skalpell-Spitznamen erneut gerecht. Quirlig zieht sie die Radien und gibt dabei eine gewisse Nervosität von sich, die als wilder Charakter interpretiert werden kann. Die Ausstattung ist beinahe komplett - aber eben nur beinahe. Wieso muss man nun für den Quickshifter Aufpreis zahlen, wenn er bei der Vorgängerin serienmäßig verbaut wurde? Da ärgert es umso mehr, dass das kupplungslose Hoch- und Runterschalten butterweich funktioniert und man eigentlich nicht darauf verzichten will.
















