Kawasaki Ninja 650 2017 vs. Yamaha YZF-R6 2017

Kawasaki Ninja 650 2017

Yamaha YZF-R6 2017
Übersicht - Kawasaki Ninja 650 2017 vs Yamaha YZF-R6 2017
Die Kawasaki Ninja 650 Modelljahr 2017 und die Yamaha YZF-R6 Modelljahr 2017 sind beide Supersportmotorräder, die sich in verschiedenen Aspekten unterscheiden. Beginnen wir mit den technischen Spezifikationen.
Die Kawasaki Ninja 650 verfügt über einen Motor mit einer Bohrung von 83 mm und einem Hub von 60 mm. Die Leistung beträgt 68,2 PS und das Drehmoment liegt bei 65,7 Nm. Die Verdichtung beträgt 10,8 und der Hubraum beträgt 649 ccm. Der Motor hat 2 Zylinder mit je 4 Ventilen und wird von einer DOHC-Ventilsteuerung angetrieben. Das Fahrwerk vorne ist mit einer konventionellen Telegabel ausgestattet und der Rahmen besteht aus Stahl. Die Bremsen vorne sind als Doppelscheiben ausgeführt. Die Reifen haben eine Breite von 120 mm vorne und 160 mm hinten, mit einem Durchmesser von 17 Zoll. Der Radstand beträgt 1410 mm und die Sitzhöhe beginnt bei 790 mm. Der Tankinhalt beträgt 15 Liter.
Die Yamaha YZF-R6 hingegen hat einen Motor mit einer Bohrung von 67 mm und einem Hub von 42,5 mm. Die Leistung beträgt 124 PS und das Drehmoment liegt bei 65,7 Nm. Die Verdichtung beträgt 13 und der Hubraum beträgt 599 ccm. Der Motor hat 4 Zylinder mit je 4 Ventilen und wird ebenfalls von einer DOHC-Ventilsteuerung angetrieben. Das Fahrwerk vorne ist mit einer Upside-Down-Telegabel ausgestattet und der Rahmen besteht aus Aluminium. Der Rahmenbauart ist ein Deltabox-Rahmen. Die Bremsen vorne sind ebenfalls als Doppelscheiben ausgeführt. Die Reifen haben eine Breite von 120 mm vorne und 180 mm hinten, mit einem Durchmesser von 17 Zoll. Der Radstand beträgt 1375 mm und die Sitzhöhe beginnt bei 850 mm. Der Tankinhalt beträgt 17 Liter.

Kawasaki Ninja 650 2017
Die Kawasaki Ninja 650 hat einige Stärken, die sie auszeichnen. Das transparente Fahrwerk ermöglicht ein sportliches Fahrverhalten und das Handling ist spielerisch und gutmütig. Die Bremse ist exzellent und die Optik erinnert an die ZX-10R. Der Motor ist elastisch und bietet eine gute Leistungsentfaltung.
Die Yamaha YZF-R6 hat ebenfalls einige Stärken. Die Bremsen sind stark und direkt, und auch die Optik ist scharf. Ein Schaltautomat erleichtert das Schalten und der Windschutz ist gut. Das Handling ist präzise und die Transparenz des Motorrads ist hoch.

Yamaha YZF-R6 2017
Allerdings gibt es auch einige Schwächen bei der Kawasaki Ninja 650. Der Serientopf erzeugt wenig Klang und der Motor zeigt leichte Vibrationen.
Bei der Yamaha YZF-R6 ist die radikale Sitzposition ungeeignet für längere Touren und die Serienleistung beträgt nur 118,4 PS. Eine Aufrüstung kann kostspielig sein.
Insgesamt bieten sowohl die Kawasaki Ninja 650 als auch die Yamaha YZF-R6 verschiedene Vor- und Nachteile. Die Wahl zwischen den beiden hängt von den individuellen Vorlieben des Fahrers ab, ob er eher Wert auf Komfort oder Leistung legt.
Technische Daten Kawasaki Ninja 650 2017 im Vergleich zu Yamaha YZF-R6 2017
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Kawasaki Ninja 650 2017

Die Ninja 650 stampft ihre Vorgängerin (Er-6f) fest ein. Der Motor hat die Euro 4 Hürde gut gemeistert und serviert sehr gut einzusetzende 68 PS, das Fahrwerk ist einfach großartig für diese Klasse, und die Gewichtsredktion um 18(!) Kilo gegenüber der ER-6f rechtfertigt ehrfürchtiges Nicken.
Yamaha YZF-R6 2017

Es scheint fast so, als wäre die Yamaha YZF-R6 auf der Rennstrecke geboren. Dass die R6 die kleine Schwester der YZF-R1 ist, ist unschwer zu erkennen. Ob nun das Design, die Ergonomie, de Bremserei, oder die elektronischen Helferlein - Die Renngene sind überall zu spüren! Die R6 stellt ein hervorragendes Stück Ingenieurskunst in der 600er Klasse dar und ist je nach eigenen Vorlieben, sehr wahrscheinlich sogar die aktuell beste 600er - Zumindest für die Rennstrecke. Die Yamaha vermittelt dem Fahrer eine unglaublich hohe Präzision und Feedback übers Vorderrad und das Fahrwerk und ist dabei super handlich! Der Motor ist extrem drehfreudig, möchte aber auch bei Laune gehalten werden. Schade, dass die aktuellste Version der R6 aufgrund von Euro-4 etwas an Leistung hat einbüßen müssen... Troztdem wird sie für die meisten Fahrer von uns das schnellere Rennstreckenmotorrad sein. Und wenn Bedarf besteht, kann man mit einer offenen Abgasanlage (ohne Straßenhomologation) und Mapping nochmals einige PS aus dem Supersportler herauskitzeln. Scharfes Design trifft auf noch schärfere Komponente - TOP!
Preisvergleich durchschnittlicher Marktpreis Kawasaki Ninja 650 vs Yamaha YZF-R6
Es gibt einige Unterschiede zwischen der Kawasaki Ninja 650 2017 und der Yamaha YZF-R6 2017. Es sind von beiden Modellen gleich viele Motorräder auf dem 1000PS.de Marktplatz verfügbar, konkret 7. Es braucht weniger Zeit, um eine Kawasaki Ninja 650 zu verkaufen, mit 96 Tagen im Vergleich zu 136 Tagen für die Yamaha YZF-R6. Seit Modelljahr 2017 wurden 20 Berichte von 1000PS.de Redakteuren für die Kawasaki Ninja 650 geschrieben und 33 Berichte seit Modelljahr 2005 für die Yamaha YZF-R6. Der erste Bericht für die Kawasaki Ninja 650 wurde am 04.10.2016 veröffentlicht und verzeichnet inzwischen mehr als 79.600 Aufrufe. Dies im Vergleich zu mehr als 3.600 Aufrufen für den ersten Bericht zur Yamaha YZF-R6 veröffentlicht am 17.10.2002.
















