Kawasaki Z 800 2013 vs. Yamaha MT-10 2016

Kawasaki Z 800 2013

Yamaha MT-10 2016
Übersicht - Kawasaki Z 800 2013 vs Yamaha MT-10 2016
Die Kawasaki Z 800 aus dem Modelljahr 2013 zeichnet sich durch ihre auffällige und grobschlächtige Optik aus. Mit ihrem 113 PS starken Motor bietet sie einen souveränen Antritt und ein Drehmoment von 83 Nm. Der Vierzylindermotor ist flüssigkeitsgekühlt und hat einen Hubraum von 806 ccm. Das Fahrwerk der Z 800 ist mit einer Telegabel Upside-Down ausgestattet und der Rahmen besteht aus Stahl in Doppelschleifenbauart. Die Bremsen an der Vorderseite sind als Doppelscheiben ausgeführt. Die Reifen haben eine Breite von 120 mm vorne und 180 mm hinten, jeweils mit einem Durchmesser von 17 Zoll. Der Radstand beträgt 1445 mm und die Sitzhöhe liegt bei 834 mm. Der Tankinhalt beträgt 17 Liter.

Kawasaki Z 800 2013
Im Vergleich dazu bietet die Yamaha MT-10 aus dem Modelljahr 2016 eine beeindruckende Leistung von 160 PS und ein Drehmoment von 111 Nm. Auch sie verfügt über einen flüssigkeitsgekühlten Vierzylindermotor, jedoch mit einem größeren Hubraum von 998 ccm. Das Fahrwerk ist ebenfalls mit einer Telegabel Upside-Down ausgestattet, jedoch besteht der Rahmen aus Aluminium in Deltabox-Bauart. Die Bremsen an der Vorderseite sind ebenfalls als Doppelscheiben ausgeführt. Die Reifen haben die gleiche Breite von 120 mm vorne, jedoch eine etwas größere Breite von 190 mm hinten. Der Durchmesser der Reifen beträgt ebenfalls 17 Zoll. Der Radstand der MT-10 ist mit 1400 mm etwas kürzer als bei der Z 800. Die Sitzhöhe liegt bei 825 mm und der Tankinhalt beträgt ebenfalls 17 Liter.
Die Stärken der Kawasaki Z 800 2013 liegen in ihrer auffälligen Optik, dem souveränen Antritt, der entspannten Geometrie und den kräftigen Bremsen. Bei der Yamaha MT-10 2016 sind die Stärken der CP4-Motor, der charakterstark ist, die extreme Agilität, die Highspeed-Stabilität, die starken Bremsen und der unverkennbare Sound.

Yamaha MT-10 2016
Jedoch hat die Kawasaki Z 800 2013 auch eine Schwäche, nämlich eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit bei den Beinen. Bei der Yamaha MT-10 2016 sind die Schwächen ein dürftiger Komfort, ein eingeschränkter Windschutz und ein harter Sitz.
Technische Daten Kawasaki Z 800 2013 im Vergleich zu Yamaha MT-10 2016
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Kawasaki Z 800 2013

Insgesamt lieferte die Z800 eine sensationelle Performance. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass an dem Fahrzeug bis auf den Remus Endtopf nichts verändert oder optimiert wurde, ein super Endergebnis.
Yamaha MT-10 2016

Die Yamaha MT-10 versprüht mit dem geilen CP4 Motor viel Emotion und vergisst dabei aber auch nicht auf pragmatischen Nutzen. Sie bietet für ein Nakedbike viel Komfort auf langen Touren. Sie fährt schnell aber ist trotzdem jederzeit kultiviert. Auf der Rennstrecke ist das Fahrwerk nicht präzise genug um die anderen Powernakeds zu schlagen. Insgesamt punktet sie aber mit ihrer Vielseitigkeit gepaart mit radikaler Optik und geilem Sound.
Preisvergleich durchschnittlicher Marktpreis Kawasaki Z 800 vs Yamaha MT-10
Es gibt einige Unterschiede zwischen der Kawasaki Z 800 2013 und der Yamaha MT-10 2016. Was den Preis anbelangt, so liegt der aktuelle Durchschnittspreis von der Yamaha MT-10 2016 um etwa 54% höher. Es sind von beiden Modellen gleich viele Motorräder auf dem 1000PS.de Marktplatz verfügbar, konkret 7. Es braucht weniger Zeit, um eine Kawasaki Z 800 zu verkaufen, mit 56 Tagen im Vergleich zu 97 Tagen für die Yamaha MT-10. Seit Modelljahr 2013 wurden 11 Berichte von 1000PS.de Redakteuren für die Kawasaki Z 800 geschrieben und 32 Berichte seit Modelljahr 2016 für die Yamaha MT-10. Der erste Bericht für die Kawasaki Z 800 wurde am 06.09.2012 veröffentlicht und verzeichnet inzwischen mehr als 8.100 Aufrufe. Dies im Vergleich zu mehr als 20.700 Aufrufen für den ersten Bericht zur Yamaha MT-10 veröffentlicht am 17.11.2015.

















