Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag von Radosław Jasiński und Sylwester Swalski, den Initiatoren des Projekts Wild Roads Round 2026.

Wild Roads Round 2026: Mit der BMW GS um die Welt
30.000 Kilometer, 21 Länder und ein episches Abenteuer mit Mehrwert
Motorradreisen bieten viele Möglichkeiten. Einige bevorzugen kurze Strecken, während andere die entlegensten Orte der Welt ansteuern. Und dann gibt es die, die ihre Leidenschaft mit einer größeren Mission verbinden möchten – mit Inspiration für andere und echter Hilfe.
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1000PS.at
Veröffentlicht am 6.5.2026
Zu dieser Gruppe gehören Radosław Jasiński und Sylwester Swalski, die Schöpfer des Projekts Wild Roads Round 2026. Es handelt sich um eine 100-tägige Motorradreise um die Welt, die über 30.000 Kilometer und 21 Länder führt. Die Route verläuft von Warschau durch Europa, den Balkan und den Nahen Osten, weiter durch die Mongolei und China bis nach Südkorea und dann durch Nordamerika, Kanada und Westeuropa zurück nach Polen. Doch im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen nicht Zahlen, sondern Emotionen, Beziehungen und das Verwirklichen von Träumen. Der Name des Projekts ist kein Zufall. Der Begriff „Round“ ist eine bewusste Hommage an die legendäre Long Way Round-Expedition, die für viele Motorradfahrer zum Symbol für Freiheit und grenzenloses Reisen geworden ist.
„Zwei Räder waren Teil meines Lebens, noch bevor ich laufen konnte. Viele Jahre war ich begeisterter Radfahrer, daher war das Motorrad der nächste logische Schritt. Anfangs war ich fasziniert von Sportbikes. Mit 15 hing ein Poster der Kawasaki Ninja ZX-10R an meiner Wand. Alles änderte sich, als ich die Long Way Round-Reise sah. Da dachte ich, eines Tages mache ich sowas auch. Kurz darauf wurde das Sportbike-Poster durch eine BMW GS ersetzt, und der Traum nahm Gestalt an. Bevor die Idee zu dieser Expedition entstand, verbrachte ich Jahre mit kleineren, Solo-Touren, die meine Erfahrung ausbauten und mir bestätigten, dass ich diesen Weg gehen wollte“, sagt Radek.

Radek erläutert seine Motivation hinter dem Projekt
Das Projekt basiert von Anfang an auf Authentizität. Ein Zelt statt Hotels, einfaches Essen statt Komfort und alltägliche Situationen, die überraschen können. Es ist eine Reise ohne Filter, bei der sich Erschöpfung mit Freude mischt und Herausforderungen mit Momenten, die ein Leben lang bleiben. Zwei Motorräder und eine Straße werden zum Test für Charakter und Freundschaft. Wild Roads Round 2026 ist auch ein Medienprojekt. Die Reise wird in Echtzeit in den sozialen Medien geteilt, und das Endergebnis wird ein Dokumentarfilm sein, der den tatsächlichen Verlauf der Reise ohne Drehbuch zeigt.
„An einem warmen Juliabend rief mich Radek an und sagte, er habe eine verrückte Idee. Ich fragte nur, was es sei. Er sagte, wir fahren in 100 Tagen um die Welt. Ich habe nicht lange darüber nachgedacht und ihm gesagt, dass ich dabei bin. In den letzten Jahren hatte ich mich auf die sportliche Seite des Motorradfahrens konzentriert und war auf Rennstrecken unterwegs. Diese Idee war etwas vollkommen anderes. Ich hatte das Gefühl, dass dies genau der richtige Moment ist, um etwas richtig Großes zu machen“, sagt Sylwek.

Sylwek ist motiviert, die Reise zu beginnen
Der soziale Aspekt ist ebenfalls sehr wichtig. Die Reise unterstützt Spendenaktionen für Kinder, die an der tödlichen Krankheit Duchenne-Muskeldystrophie leiden, und jeder Kilometer dieser Tour hat echten Sinn und verwandelt sich in Hilfe für Bedürftige. Von Anfang an wollten die Initiatoren, dass das Projekt einen tieferen Zweck hat und über die reine Reise hinausgeht.
„Als wir uns entschieden haben, ein so mutiges Projekt anzugehen, wussten wir, dass wir es nicht nur für uns behalten wollten. Zuerst dachten wir an YouTube, aber mit jeder Unterhaltung wuchs die Idee weiter. Heute wissen wir, dass es ein umfassendes Medienprojekt mit einem Dokumentarfilm sein wird. Wir haben auch schnell beschlossen, die Reise mit einer Wohltätigkeitsinitiative zu verbinden und sie zu nutzen, um anderen wirklich zu helfen“, fügt Radek hinzu.

Die Kombination aus Strategie und Vertrauen machte das Projekt möglich.
Die Anfänge des Projekts waren nicht einfach. Eine völlig neue Initiative bedeutete einen schwierigen Start und die Herausforderung, Partner zu finden. Doch die Entschlossenheit und Ausdauer der Initiatoren zahlten sich schnell aus. Der Hauptstrategische Partner wurde BMW Motorrad Polen, und das Projekt erhielt Unterstützung von Touratech, Siepomaga.pl, 5.11 und weiteren Partnern, die die Expedition unterstützen.

Trotz des holprigen Starts gelang es ihnen, ihr Projekt erfolgreich zu starten.
„Manchmal geht es bei uns heiß her. Es ist nicht einfach, mit diesem Verrückten zu arbeiten, er hat jede Stunde tausend Ideen und bringt mich manchmal zur Weißglut. Ich bin sicher, das mache ich auch bei ihm. Aber ich weiß eines: In jeder Situation können wir aufeinander zählen, selbst wenn wir sauer aufeinander sind. Und wir werden dieses Projekt gemeinsam von Anfang bis Ende durchziehen“, sagt Sylwek.

Gemeinsam machen sie es möglich und können aufeinander zählen.
Das Projekt kann bereits auf YouTube unter #wildroadspl verfolgt werden, und die Expedition soll am 10. Mai 2026 um 13:00 Uhr in Warschau starten.

Es ist Zeit, die Reise zu beginnen.
Ist es nicht an der Zeit, dass Long Way Round einen würdigen Nachfolger bekommt? Wir werden beweisen, dass dem so ist.