Es war der achte Tag unserer Tour durch Idaho, als mir beim Tankstopp in Stanley bewusst wurde, was ich gerade erlebte. Hinter mir lagen über 2.000 Kilometer durch vier US-Bundesstaaten, davon rund 80 Prozent auf unbefestigten Straßen. Morgens bei einem Grad Celsius gestartet, mittags bei über 30 Grad durch staubtrockene Täler geprescht. Steile Schotterpässe, Waschbrettpisten mit 110 km/h, ausgewaschene Forststraßen. Die Suzuki V-Strom 800DE unter mir? Lief wie am ersten Tag. Kein Ölverlust, keine losen Schrauben, kein Zicken. Einfach: funktioniert. Warum also sind japanische Motorräder so kompromisslos zuverlässig? Die Antwort liegt nicht in einem einzelnen Ingenieurtrick, sondern in einer Philosophie, die das japanische Manufacturing seit über 70 Jahren prägt.

Warum japanische Motorräder so verdammt zuverlässig sind
Erfahrungen bei der Reise durch den Wilden Westen
2.700 Kilometer durch den amerikanischen Westen. Extreme Temperaturschwankungen. Höhenlagen bis 2.700 Meter. Endlose Schotterpisten. Und am Ende: Kein einziger Defekt. Was steckt hinter der legendären Zuverlässigkeit japanischer Motorräder?
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nastynils
Veröffentlicht am 1.1.2026

Brachte uns 2700 km durch den Wilden Westen - Suzuki V-Strom 800DE
Die kulturelle DNA der Zuverlässigkeit
Während meiner Recherche für diesen Bericht stieß ich auf drei japanische Begriffe, die alles erklären: Kaizen, Monozukuri und Genchi Genbutsu. Was wie Management-Buzzwords klingt, sind in Wahrheit tief verwurzelte kulturelle Imperative.
Kaizen bedeutet kontinuierliche Verbesserung. Nicht die spektakuläre Revolution alle fünf Jahre, sondern tausende kleine Optimierungen über Jahrzehnte. Kaizen ist eine Philosophie des inkrementellen Fortschritts, bei der jedes noch so kleine Problem behoben wird, bevor es systemisch werden kann. Während europäische Hersteller ihre Plattformen alle drei bis fünf Jahre radikal neu erfinden, verfeinert Suzuki dieselbe Basis seit Jahrzehnten. Die DR650? Im Kern unverändert seit 1996. Die V-Strom-Familie? Seit 2002 am Markt, mit kontinuierlichen Detailverbesserungen statt Marketing-getriebener Revolutionen.
Monozukuri – die Kunst des Erschaffens – hebt Fertigung von der Arbeit zum Handwerk. Es kombiniert menschliche Kreativität mit technologischer Präzision und schafft eine intrinsische Stolz auf Qualität, die kein Anreizsystem der Welt replizieren kann.
Genchi Genbutsu – geh und sieh selbst – zwingt Manager, Probleme direkt am Ort des Geschehens zu untersuchen. Keine PowerPoint-Präsentationen, keine gefilterten Berichte. Manager müssen die Produktionshalle betreten und Probleme mit eigenen Augen sehen. Diese Direktheit verhindert, dass Probleme in Hierarchien versanden. Doch der eigentliche Game-Changer ist etwas, das westliche Hersteller niemals kopieren können: Ehre und Scham. In der japanischen Kultur bringt die Produktion fehlerhafter Produkte kollektive Schande über das Individuum, das Team, die Firma und die Nation. Ein defektes Motorrad ist keine Produktionspanne, sondern persönliches Versagen. Diese kulturelle Prägung schafft eine Null-Fehler-Mentalität, die statistische Qualitätskontrollen allein nie erreichen.
Suzukis konservative Kühnheit – oder: Warum langweilig manchmal genial ist
Als ich die technischen Daten der V-Strom 800DE das erste Mal sah, war ich ehrlich gesagt enttäuscht. 84 PS aus 776 Kubik? Die KTM 890 Adventure R liefert 105 PS. Keine IMU, kein adaptiver Tempomat, nicht mal Heizgriffe ab Werk? Doch nach 2.700 Kilometern verstand ich: Das ist keine Sparmaßnahme. Das ist Strategie. Suzukis Unternehmensphilosophie “Sho-Sho-Kei-Tan-Bi” bedeutet übersetzt “kleiner, weniger, leichter, kürzer, Schönheit” – im Wesentlichen: elegante Einfachheit. Die 84 PS? Bewusst konservativ. Suzuki priorisiert kontrollierbares, drehmomentreiches Ansprechverhalten aus niedrigen Drehzahlen statt Datenblatt-Prahlerei. Diese “Weniger ist mehr”-Strategie zieht sich durch Suzukis gesamtes Lineup. Die DR650 nutzt seit 1996 denselben Vergaser, Luft-Öl-Kühlung, Seilzugkupplung und Fünfganggetriebe – weil das Design einfach funktioniert. Mehrere Besitzer berichten von über 100.000 Kilometern mit nichts als Ölwechseln und Routinewartung. Die DR650 ist in den USA übrigens noch immer erhältlich - für 7.290 USD.

Staub, Wasser, Vibrationen - Trotzdem sorgenfreie 2700 km Sattel der Suzuki V-Strom
Die Innovationslücke – oder: Warum Japaner immer zwei Jahre zu spät kommen
Hier wird es interessant. Denn natürlich haben japanische Hersteller einen Nachteil: Sie sind technologisch oft zwei bis fünf Jahre hinter den Europäern. Denkt nur an die Einführung vom ABS, den Leistungsvorsprung den damals die S1000RR von BMW gegenüber den japanischen Herstellern hatte oder auch die flächendeckende Einführung von IMU Systemen, adaptive Tempomaten! Meistens sind die Europäer schneller. Der Grund ist einfach: Japanische Marken übernehmen neue Technologie erst nach ausgiebiger Erprobung. Europäer hingegen umarmen Innovationen mit höherer Risikotoleranz. Das schafft vorhersehbare Technologie Verzögerungen – aber auch vorhersehbare Zuverlässigkeitsvorteile. Das Vertrauen in japanische Produkte basiert auf persönlichen Erfahrungen von uns allen. Aber lassen wir auch Zahlen sprechen. Hier exemplarisch ein Artikel aus 2015 von „Consumer Reports“. 11.000 Besitzer wurden befragt. Link Der Unterschied ist gewaltig. Die Europäer liegen bei einer Vierjahres-Ausfallrate zwischen 29 und 40%, die Japaner zwischen 11 und 15%. Ähnliche Ergebnisse erzielen wir auch immer bei Umfragen auf unseren Social Media Kanälen!

Manche Schotterpisten waren voller Bodenwellen und bis zu 100 Meilen lang!
Was ich in den Rocky Mountains über Fertigungsqualität lernte
An Tag sechs unserer Tour, irgendwo im Caribou-Targhee National Forest, überschlug ich die Belastung, der die V-Strom ausgesetzt war: Über 70 Meilen pro Stunde auf Schotterpisten. Permanente Bodenwellen. Staubbelastung, die wirklich in jede Ritze kriecht. Temperaturen von eisigen Morgenstunden bis zu 30 Grad am Nachmittag. Warum hielt das Bike durch? Weil japanische Fertigungsqualität auf Systemen basiert, die über Generationen entwickelt wurden.
Das Urteil nach 2.700 Kilometern
Als wir die V-Stroms bei Edge Powersports in Salt Lake City zurückgaben, inspizierte der Mechaniker die Bikes routinemäßig. Sein Kommentar: “You guys actually rode them?” Kein Kratzer am Motorgehäuse, kein loses Teil, kein Leck. Nach zehn Tagen härtester Belastung sahen die Maschinen aus wie nach einer gemütlichen Wochenendtour. Das ist japanische Zuverlässigkeit. Keine spektakuläre Marketing-Story, sondern schlichte Kompetenz. Meine 2.700 Kilometer ohne Probleme waren nicht bemerkenswert – sie waren statistisch erwartbar basierend auf Suzukis 12-Prozent-Vierjahres-Ausfallrate und Jahrzehnten konservativer Engineering-Verfeinerung. Aber die konservative Herangehensweise hat auch handfeste Nachteile. Die Suzuki Enduros sind deutlich schwerer als vergleichbare KTMs. Und fehlende Gadgets wie Tempomat oder Heizgriffe vermissten wir in der Praxis schmerzlich. Manchmal stehen sich die Japaner auch selbst im Weg. Im Jahr 2025 auf Reisemotorräder immer noch ohne Heizgriffe ausliefern? Come on! Also die Dinger sind doch mittlerweile wirklich erprobter Standard. Integriert das endlich in die Serienprodukte - ich hab keinen Bock auf Zubehör-Montagen. Beim Gewicht bin ich nachsichtig - Denn man kann ein Motorrad aus 2 Gründen leicht machen: Weil man billig bauen möchte oder weil man stabil bauen möchte. Bei der V-Strom vertraue ich nach meiner Testfahrt darauf, dass Grund Nummer 2 die Motivation war. Japanische Motorrad-Zuverlässigkeit ist kein glücklicher Zufall. Sie ist das unvermeidliche Ergebnis ineinandergreifender kultureller Prinzipien – Kaizens kontinuierliche Verfeinerung, Monozukuris Handwerksstolz, Genchi Genbutsus direkte Problemlösung, die Qualitätsimperative der Ehrenkultur und das geduldige Kapital des Langzeitdenkens. Diese Philosophien potenzieren sich über Jahrzehnte durch Fertigungssysteme, die über Generationen verfeinert wurden. Westliche Hersteller übernahmen diese Tools, aber sie können nicht die kulturelle Grundlage replizieren, die diese Systeme in Japan zum Funktionieren bringt. Wenn europäische Hersteller auf Innovation fokussieren, liefern sie modernste Technologie mit vorhersehbaren Kinderkrankheiten. Wenn japanische Hersteller auf Zuverlässigkeit fokussieren, liefern sie bewährte Technologie mit vorhersehbarer Langlebigkeit. Keine Herangehensweise ist objektiv überlegen – sie dienen unterschiedlichen Prioritäten.
Unsere Tour - Die Ausrüstung!
- Motorrad: Suzuki V-Strom 800DE – robust, zuverlässig, abenteuerlustig: Infos und Preise
- Reifen: Dunlop Trailmax Raid – perfekte Balance aus Straße & Schotter - Infos
- Gepäck: SW-Motech PRO Rearbag – leicht & unzerstörbar:Preis und Infos PLUS Wasserdichter Tankrucksack für Kameraausrüstung:
- Bekleidung: Vanucci VAJ-4 / VAT-6 / VAG-4 / VAB-10 – getestet bei 1°C bis 30°C: Link zur Jacke bei LOUIS
- Kommunikation: Cardo Packtalk Edge – immer verbunden, selbst im Nirgendwo: Hier kaufen
- Helm: ARAI Tour-X5 – Premium-Komfort für weite Strecken:Infos und Dekore
2700km durch den Wilden Westen
Warum japanische Motorräder so verdammt zuverlässig sind Bilder
Quelle: 1000PS
Unsere erste Wahl! Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns diese intensive Reise auf 2 V-Stroms durchzuziehen.
Nächste Entscheidung: Klamotten! Wir werden sehr unterschiedliche Temperaturzonen durchfahren. Auf der anderen Seiten können die Enduropassagen auch fordernd sein. Insofern entschied ich mich gegen eine zu kühle Offroad-Bekleidung und setzte auf eine Touring-Kombi von Vanucci. Aber ohne feste Membrane in der Jacke!
Entscheidung Nummer 3: Der Reifen! Hier fiel die Wahl auf den Dunlop Trailmax Raid!
Tag 1 - Ankunft in Salt Lake City und
Wir übernehmen unsere beiden Suzuki V-Strom 800DE beim Händler "Edge Powersports" in der Nähe von Salt Lake City. General Manager Randy Hall gibt uns noch ein paar Routentipps für unsere erste Hausrunde nach Park City mit auf den Weg. Randy bietet normalerweise keine Leihmotorräder an, ist jedoch immer wieder Servicestation für Motorradfahrer welche den nordamerikanischen Kontinent durchqueren. <a href="https://www.get2theedge.com" title="https://www.get2theedge.com" target="_blank">https://www.get2theedge.com</a>
Tag 1 - Ankunft in Salt Lake City und
Goldene Espen, gelbe Hänge, endlose Kurven – der erste Tag durch die Wasatch Mountains zeigte Utah von seiner schönsten Seite.
Ein Tag zwischen Bergpanoramen, Adlern am Himmel und dem ersten Staub unter den Stollen – der perfekte Auftakt ins Abenteuer.
Start in Salt Lake City – schon nach wenigen Kilometern verschwanden wir im leuchtend gelben Herbstmeer der Wasatch Mountains. <a href="https://maps.app.goo.gl/DGmMWfMUqQBGAPNT7?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/DGmMWfMUqQBGAPNT7?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/DGmMWfMUqQBGAPNT7?g_st=ipc</a>
Park City begrüßte uns mit Olympiaflair und Herbstfarben, bevor die V-Stroms ihre ersten Schotterkilometer auf der Liberty-Avon-Road sammelten.
Park City war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002 – bis heute atmet die Stadt sportliche Geschichte.
Park City: Wo einst Goldgräber schufteten, rauschen heute Reiseenduros durch die Main Street mit Olympia-Vibes. Das Olympia-Museum zeigt originale Rennanzüge, Medaillen und spektakuläre Fotos von Bob- und Skisprung-Wettbewerben.
Kaum zu glauben: Vor den Spielen war Park City ein stilles Bergdorf – Olympia machte es zur internationalen Sportmetropole.
Tag 2 - Wyoming
Direkt vor der Lodge geparkt – die Suzuki V-Strom 800DE wartet geduldig auf den nächsten Schottertag. <a href="https://maps.app.goo.gl/fnC6VibvnMk6T8fS6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/fnC6VibvnMk6T8fS6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/fnC6VibvnMk6T8fS6?g_st=ipc</a>
Tag 2 - Wyoming
An Tagen wie diesen haben wir ein Feature an der V-Strom vermisst: Heizgriffe!
Tag 2 - Wyoming
Der erste Staub, der erste Schotter, das erste Grinsen: Willkommen im Abenteuermodus USA. <a href="https://maps.app.goo.gl/2ZSnd1c1YuzmhWBw6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/2ZSnd1c1YuzmhWBw6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/2ZSnd1c1YuzmhWBw6?g_st=ipc</a>
Ein Omelette zum Frühstück, dann 300 Kilometer Gravel – so schmeckt ein echter Reisetag im Wilden Westen.
Tag 2
Die Suzuki V-Strom 800DE fraß Schotterkilometer, als wären sie Asphalt – souverän, stabil und kraftsparend.
Auf über 2.000 Metern Seehöhe verliert die V-Strom kaum an Kraft – ein leiser, gelassener Begleiter im Hochgebirge.
Endlose Gravelroads verbanden Täler, Ranches und Berge – offizielle Straßen, die sich wie Abenteuerpfade anfühlten.
Früher Start bei 1 °C – die Sitzbank war noch gefroren, der Kaffee heiß, das Abenteuer in Wyoming beginnt. Doch das Licht war gerade frühmorgens wunderbar!
21-Zoll-Vorderrad, 220 mm Federweg – auf Schotterpisten wie hier zeigt die V-Strom, dass Robustheit und Komfort kein Widerspruch sind.
Die Suzuki V-Strom 800DE zeigt, wie aus technischer Präzision Vertrauen wird – 776 cm³, 84 PS und ein Motor, der mit jedem Kilometer geschmeidiger wirkt.
230 Kilogramm fahrfertig, aber erstaunlich handlich – das Mehrgewicht fühlt sich an wie ein Plus an Stabilität und Langlebigkeit.
Der Atem gefriert in der Luft, die Sonne taucht die Berge in Gold – Wyoming begrüßt uns mit stiller Wucht. <a href="https://maps.app.goo.gl/5xDSQpKmXXTrnN5C9?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/5xDSQpKmXXTrnN5C9?g_st=ipc">https://maps.app.goo.gl/5xDSQpKmXXTrnN5C9?g_st=ipc</a>
Morgens Frost, mittags oben in den Bergen – die V-Strom läuft stoisch durch alle Temperaturzonen und Höhenlagen.
Der Caribou-Targhee National Forest zeigt, wie vielfältig Natur sein kann – Flüsse, Felsen, Wälder, Wüste
Wir hatten insgesamt während unserer Reise ein tolles Wetter. Für Touren noch weiter in den Norden bis an die kanadische Grenze sollte man jedoch 2-3 Wochen früher starten.
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Trails mit klangvollen Namen erinnerten an Pioniere und Entdecker – und wir fuhren mitten durch ihre Geschichten.
Staub lag in der Luft, Sonne auf den Helmen – die Route führte uns stundenlang durch offene Weite.
Der Zweizylinder läuft so ruhig, dass man fast vergisst, wie fordernd die Strecke eigentlich ist.
Unsere Tour erstreckte sich vom 26. September bis zum 4. Oktober 2025.
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Kühe am Straßenrand, Schüsse in Verkehrsschildern – der Wilde Westen lebt hier in jeder Kleinigkeit weiter.
Die Ranch-Tore waren kleine Kunstwerke – von liebevoll verziert bis bedrohlich mit Revolvertoren.
Tag 3 - Island Park
Ein Fluss zieht sich wie ein silbernes Band durch das Tal – die V-Strom rollt ruhig am Ufer entlang. <a href="https://maps.app.goo.gl/RK3xvAWaVRwaGMs37?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/RK3xvAWaVRwaGMs37?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/RK3xvAWaVRwaGMs37?g_st=ipc</a>
Das Gespräch mit den Cowboys bleibt hängen: ehrliche Menschen, weite Horizonte, harte Winter.
Der Duft nach Staub, Harz und kalter Bergluft – die Mischung, die Abenteuerfahrer süchtig macht
Wunderbarer Herbsttag! Wir befinden uns hier aktuell ungefähr auf der gleichen geographischen Breite wie Südtirol! <a href="https://maps.app.goo.gl/acX2UvYqaSn1wQGeA?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/acX2UvYqaSn1wQGeA?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/acX2UvYqaSn1wQGeA?g_st=ipc</a>
Diesmal sind wir ohne Zelt unterwegs! Doch wer unterwegs in den Wäldern nächtigt, muss unbedingt Anti-Bärenspray im Outdoor Shop kaufen!
Die Bevölkerungsdichte von Wyoming liegt bei 2 Einwohner pro Quadratkilometer. In Deutschland beträgt dieser Wert 230.
Die von uns bereisten 4 Bundesstaaten haben die Fläche von Westeuropa. Zusammen aber nichtmal die Einwohnerzahl von Berlin!
Die 800DE wirkt robust, solide, unaufgeregt – gebaut für jene, die lieber fahren als reden.
Auf dieser Tour wurde klar: Je länger die Etappe, desto besser fühlt sich die Suzuki an.
Idaho Falls - Nur wenige Kilometer trennen staubige Pisten und gepflegte Stadt!
Der Quickshifter arbeitet präzise in beide Richtungen – ein kleines Detail, das auf langen Touren große Freude macht.
Mit 4,5 Litern Verbrauch auf 100 Kilometern bleibt die V-Strom erstaunlich sparsam – auch auf langen Offroad-Tagen.
Zwischen Schotter, Asphalt und Geröll bleibt der Charakter der V-Strom konstant – berechenbar, ruhig, ehrlich.
Tag 4 - Yellowstone Nationalpark
Yellowstone ist der älteste Nationalpark der Welt – gegründet am 1. März 1872.
Die Traktionskontrolle ist gut, aber der Motor ist besser – feinfühlig genug, um auch ohne Elektronik sicher zu fahren.
Der erste Bison auf der Straße – majestätisch, gelassen und völlig unbeeindruckt von zwei Motorrädern.
Yellowstone ist der älteste Nationalpark der Welt – gegründet am 1. März 1872.
Unter dem Yellowstone liegt ein aktiver Supervulkan – sein letzter Ausbruch liegt etwa 640.000 Jahre zurück.
Der Bundesstaat Montana ist ungefähr so groß wie Deutschland und Österreich zusammen. In Montana leben 1,1 Millionen Menschen. In Deutschland in Österreich jedoch rund 90 Millionen.
Aus dem Boden steigt Dampf – der Atem der Erde, mitten im Yellowstone.
Wer tagelang fährt, spürt: Die Ergonomie stimmt. Sitzbank, Lenker, Rasten – hier passt das Zusammenspiel für lange Etappen.
Rund 60 % aller Geysire der Erde befinden sich hier – mehr als 500 aktive Quellen.
Der Yellowstone-Vulkan verursacht jedes Jahr 1.000 bis 3.000 Erdbeben.
Der Bison grast am Straßenrand, als gehöre ihm der Park – und irgendwie tut er das auch.
Rund 4 Millionen Besucher kommen jährlich – doch über 95 % der Fläche bleibt echte Wildnis.
Der Park beherbergt etwa 5.000 Bisons, die größte frei lebende Herde Nordamerikas.
ie heißen Quellen erreichen Temperaturen von über 90 °C – oft nur Zentimeter unter dem Boardwalk.
Der Yellowstone Nationalpark ist seiner flächemäßigen Ausdehnung mehr als doppelt so groß wie mein Heimatbundesland Burgenland!
Farben wie gemalt: Schwefelgelb, Türkis und Rostrot rund um die heißen Quellen.
In manchen Becken leben Bakterien, die Temperaturen über 70 °C überstehen – sogenannte Thermophile.
Die Farben der heißen Quellen entstehen durch Mikroorganismen, nicht durch Mineralien.
Ein Blick in die Caldera: 3.500 Quadratmeilen Natur, geformt von Feuer und Zeit.
Über 500 aktive Geysire – nirgendwo sonst auf der Welt sprüht die Erde so viel Energie aus.
Der Geruch von Schwefel liegt in der Luft – das Erdreich lebt, zittert, atmet.
Spaziergang auf den Boardwalks – unter uns brodelt das Leben, über uns absolute Stille.
Der Park ist Heimat für Grizzlybären, Wölfe, Elche, Adler und Kojoten.
Dampfende Täler, rauschende Flüsse, herbstliche Wälder – der Yellowstone vereint Gegensätze.
Auf zwei Rädern durch geologische Geschichte – jeder Kilometer erzählt von Vulkanen und Veränderungen.
Der Stahlrohrrahmen mit verschraubtem Heck vermittelt das, was man auf langen Reisen wirklich braucht: Vertrauen.
Wir verlassen den Yellowstone mit Staub an den Stiefeln und Ehrfurcht im Herzen – ein Ort, der bleibt. Der Bundesstaat Montana hat eine Fläche von 380.000 Quadratkilometern. Deutschland und Österreich zusammen kommen auf 404.000!
Im Zuge unserer Reise befahren wir die staubigen Pisten von 4 Bundesstaaten. <a href="https://maps.app.goo.gl/VJCYHfFJMvmydkvP9?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/VJCYHfFJMvmydkvP9?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/VJCYHfFJMvmydkvP9?g_st=ipc</a>
Tag 5 - Über den Lemhi Pass nach Salmon
In den USA gibt es über 1,5 Millionen Kilometer unbefestigte Straßen – vom Wüstenpfad bis zur Bergrout
Am heutigen Tag waren wir sowohl in Montana als auch in Idaho unterwegs.
Viele Gravelroads sind offizielle County Roads, also ganz normale, öffentlich nutzbare Straßen.
Das Wegenetz stammt teils noch aus der Zeit des Wilden Westens, als Postkutschen, Viehtriebe und Goldsucher eigene Trails anlegten.
Die Staaten im Westen der USA haben bis zu 80 % öffentliches Land, in Deutschland sind es nur etwa 30 %.
Viele Trails sind Relikte der „Homestead Era“, als Siedler ihre Farmen über einfache Wege verbanden.
In National Forests führen hunderte Kilometer legal befahrbarer Dirt Roads durch unberührte Natur.
Kartenmaterial stammt häufig von US Forest Service, BLM oder anderen Behörden, digital abrufbar über Apps wie OnX Offroad.
In Bundesstaaten wie Utah, Idaho, Montana und Wyoming verlaufen große Teile der Infrastruktur über Schotterstraßen.
Das Wegenetz ist eng mit dem Forst- und Ranchbetrieb verknüpft – Zufahrten zu Weiden, Waldgebieten oder Minen bleiben dauerhaft erhalten.
In Deutschland und Österreich dagegen ist fast jeder Forstweg gesperrt, weil Wald, Umwelt und Privatbesitz Vorrang haben.
Der Grund: geringe Bevölkerungsdichte – Asphalt lohnt sich wirtschaftlich oft nicht.
Viele Offroad-Strecken liegen auf Land, das vom Bureau of Land Management (BLM) verwaltet wird – öffentlich zugänglich für jedermann. Auf BLM-Land darf man häufig frei campen, fahren und fotografieren – solange man Spuren vermeidet.
Location: <a href="https://maps.app.goo.gl/vWENQKVLUu9cD4V96?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/vWENQKVLUu9cD4V96?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/vWENQKVLUu9cD4V96?g_st=ipc</a>
Location: <a href="https://maps.app.goo.gl/hDH828mPUda7AKTb6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/hDH828mPUda7AKTb6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/hDH828mPUda7AKTb6?g_st=ipc</a>
2.259 Meter über dem Meer – die kontinentale Wasserscheide markiert den symbolischen Höhepunkt des Tages.
Die Landschaft ist rau, einsam und atemberaubend – so muss sich Entdeckung angefühlt haben.
1805 mühten sich Pferde und Pioniere bergauf – 2025 zieht die V-Strom souverän mit 84 PS und Gelassenheit hinauf.
Am Lemhi Pass: Hier zerschellten einst Träume einer Wasserstraße zum Pazifik – heute knattern Motorräder über die Wasserscheide.
Auf historischen Spuren unterwegs – die Route von Lewis und Clark wurde heute zur Bühne für unsere Reiseenduro
Die Abfahrt war steil, ruppig und wild – kaum zu glauben, dass hier einst Kutschen hinunterrutschten. Location: <a href="https://maps.app.goo.gl/ju7AmJDxPnCBfVjr8?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/ju7AmJDxPnCBfVjr8?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/ju7AmJDxPnCBfVjr8?g_st=ipc</a>
Im Tal erwartete uns ein Regenschauer - doch irgendwie schafften wir es haarscharf an den Regengüssen vorbeizufahren. Es war unglaublich wo regional unterschiedlich die Regengüsse niederprasselten.
Tag 6 - Von Salmon nach Stanley
Heute stehen viele Offroad-Kilometer am Progrmm. In der Nacht hat es geregnet....
39% von Idaho sind bewaldet
In Idaho gehören Begegnungen mit Bären zu den realen, aber gut handhabbaren Risiken jeder Outdoor-Tour. Vor allem im zentralen und nördlichen Teil des Bundesstaates – etwa im Salmon-Challis National Forest, in den Bitterroot Mountains oder der Sawtooth Range – leben sowohl Schwarzbären als auch einige wenige Grizzlybären. Letztere sind hier deutlich seltener als im benachbarten Montana oder Wyoming, können aber in entlegenen Gebieten vorkommen. Die meisten Zwischenfälle entstehen, wenn Bären überrascht werden oder Zugang zu Nahrungsmitteln finden. Daher gilt: Geruchsdichte Lebensmittelbehälter verwenden, niemals Essensreste im Zelt lagern, und sich in dichter Vegetation laut bemerkbar machen, um die Tiere frühzeitig zu warnen. Trägt man zusätzlich Bärenspray griffbereit und respektiert die Distanz – mindestens 100 Meter –, ist das Risiko minimal. Wer sich umsichtig verhält, erlebt Idahos Wildnis sicher – und mit etwas Glück vielleicht sogar eine respektvolle Sichtung dieser beeindruckenden Tiere.
Tag 6 - Von Salmon nach Stanley
Frühmorgens! Die V-Strom steht bereit. Jetzt noch ein Frühstück holen und es geht wieder los!
Mittlerweile sind wir bereits 5 Tage unterwegs. Täglich um die 300 Kilometer! Trotzdem fühle ich mich frisch! Die V-Strom bietet einen großartigen Langstrecken-Komfort!
Heute erreichten uns die Kennzeichen für die beiden Suzukis. Bisher waren wir mit provisorischen Kennzeichen aus Karton unterwegs.
Heute werden wir auch Geisterstädte aus der Zeit des Goldrausches durchfahren. Das Wegenetz basiert zum Teil auf jenen Straßen die damals für den Goldtransport angelegt wurden. <a href="https://maps.app.goo.gl/CYjMKFqdfKRjNNGv6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/CYjMKFqdfKRjNNGv6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/CYjMKFqdfKRjNNGv6?g_st=ipc</a>
Viele Geisterstädte liegen auf über 2.000 Metern Seehöhe und sind im Winter monatelang von Schnee eingeschlossen.
Zahlreiche Orte sind nur über raue Schotterpisten erreichbar – ideal für Reiseenduros, die auf historischen Wegen unterwegs sind.
Auch in den entlegenen Gegenden fühlten wir uns immer sehr willkommen - wobei ratsam ist sich an die Regeln zu halten und ein gutes Benehmen an den Tag zu legen!
Wunderbare Trails entlang des Salmon Rivers: <a href="https://maps.app.goo.gl/cx5L5PybMJa2n86aA?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/cx5L5PybMJa2n86aA?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/cx5L5PybMJa2n86aA?g_st=ipc</a>
Klare Regeln - Mit welchen Fahrzeugen darf ich auf diesem Trail fahren? <a href="https://maps.app.goo.gl/uHLVAdQrEQcYN1iA9?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/uHLVAdQrEQcYN1iA9?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/uHLVAdQrEQcYN1iA9?g_st=ipc</a>
Die meisten Geisterstädte entstanden zwischen 1860 und 1890, als Idaho zum Hotspot für Gold- und Silberminen wurde.
Idaho besitzt über 95.000 Kilometer unbefestigte Straßen – mehr als jedes andere US-Bundesland.
Location: <a href="https://maps.app.goo.gl/AoGBn3TCeB1k94bV9?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/AoGBn3TCeB1k94bV9?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/AoGBn3TCeB1k94bV9?g_st=ipc</a>
Viele dieser Trails wurden während des Goldrausches um 1860 gebaut – heute führen sie ins Abenteuer, nicht ins Gold.
n Idaho existieren über 100 dokumentierte Geisterstädte, viele davon stammen aus der Zeit des Goldrausches im 19. Jahrhundert. Location Geisterstadt "Custer, Idaho": <a href="https://maps.app.goo.gl/g9edzuNriDd4RFxi9?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/g9edzuNriDd4RFxi9?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/g9edzuNriDd4RFxi9?g_st=ipc</a>
Der Salmon River, „River of No Return“, hat sich über Jahrmillionen tief in die Felsen der Rocky Mountains gegraben. Und das "No Return" soll heute für mich noch zur traurigen Wahrheit werden...
Diese Berge gehören zur Sawtooth Range, Teil der nördlichen Rocky Mountains – jung, schroff und spektakulär.
Über 60 % von Idaho gehören dem Staat oder Bund – ein Land der Freiheit im wörtlichen Sinn.
Stanley ist mit knapp 100 Einwohnern einer der kältesten Orte der USA – im Winter bis zu –40 °C. Wir sind nun nur noch wenige Minuten vom Ziel entfernt. Doch ich hol mir erstmal eiskalte Füße und der Kameramann kichert aktuell NOCH. Doch schon wenige Augenblicke später muss er selbst in den kalten Fluß um mir zu helfen!
Tag 7 - Wellness im Wald - Am Weg in die Hauptstadt
Heute führt uns die Etappe von Stanley nach Boise. Zwischen Sawtooth Mountains und Boise Basin: 300 Kilometer Abwechslung – 80 Prozent davon Schotter, Staub und purer Fahrspaß.
Entlang des Mores Creek folgt die Route einem alten Handelsweg – heute eine Traumstraße für Endurofahrer.
Ohne Traktionskontrolle sind auch lässige Drifts möglich. Mit aktivierten Gravel-Mode wird das Motorrad jedoch stabil auf Spur gehalten.
Der Ponderosa Pine Scenic Byway zählt zu den schönsten Motorradstrecken Idahos – Kurve an Kurve durch dichte Pinienwälder.
Die Versorgung mit Tankstellen ist mit Reiseenduros dicht genug. Mit Hardenduros hätten wir ein Problem. An manchen Tagen benötigten wir Reichweiten (inklusive Sicherheitsreserven) von ca. 150 - 200 Kilometern.
Spannender Trail mit lohnendem Ziel. Unterwegs zu den Hot Pools! Location: <a href="https://maps.app.goo.gl/CY2cqsdpJwYpEfvj6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/CY2cqsdpJwYpEfvj6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/CY2cqsdpJwYpEfvj6?g_st=ipc</a>
Der Warm Springs Creek ist ein geologisches Wunder: Thermalwasser schießt direkt aus dem Fels in einen eiskalten Gebirgsfluss. Baden mitten in der Wildnis – die Hot Springs bei Warm Springs Creek sind natürliche Pools zwischen Felsen und rauschendem Wasser. Location: <a href="https://maps.app.goo.gl/6FGq3hPxWWNRSNdC6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/6FGq3hPxWWNRSNdC6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/6FGq3hPxWWNRSNdC6?g_st=ipc</a>
Auch hier bei den Hot Pools am Springs Creek waren wir wieder überrascht. Unglaublich wie wenig Menschen solch tolle Naturerlebnisse besuchen. Hier in Idaho gibt es einfach sehr viel Natur und Platz für relativ wenig Touristen.
Immer wieder findet man Badegäste am Straßenrand. Die leichter zugänglichen Badestellen entlang von gut befestigten Straßen hat man nicht für sich alleine. Die einsamen Quellen in den Wäldern sind zumindest unter der Woche ein sehr exklusives Vergnügen. <a href="https://maps.app.goo.gl/phyUT1RY9AMssqZU6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/phyUT1RY9AMssqZU6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/phyUT1RY9AMssqZU6?g_st=ipc</a>
Die Boise Mountains beeindrucken mit ständig wechselnden Vegetationszonen – von alpinen Nadelwäldern bis zu trockenen Canyons. Dazwischen auch immer wieder die Spuren von Waldbränden.
Auf der gesamten Strecke zwischen Stanley und Boise begegnet man stundenlang keinem Dorf – pure Einsamkeit auf zwei Rädern. <a href="https://maps.app.goo.gl/xeXsEST5qcnkRLxv6?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/xeXsEST5qcnkRLxv6?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/xeXsEST5qcnkRLxv6?g_st=ipc</a>
An den herrlichen Sandstränden am Fluß vermisste ich meine Hündin! Mein Goldendoodle hätte hier einen riesen Spaß! Graben im Sand und planschen im Wasser. Es wäre ein Traum.
Nach mehreren Stunden erreichten wir eine Berghütte. Hier werden Snacks und Getränke aber auch Unterkünfte angeboten. <a href="https://maps.app.goo.gl/DojXYzHefkfKj5rk8?g_st=ipc" title="https://maps.app.goo.gl/DojXYzHefkfKj5rk8?g_st=ipc" target="_blank">https://maps.app.goo.gl/DojXYzHefkfKj5rk8?g_st=ipc</a>
Der Arrowrock Reservoir diente einst der Wasserversorgung von Boise – heute ist der 60 Meter hohe Damm ein spektakulärer Aussichtspunkt. Der historische Arrowrock Dam war 1915 der höchste Staudamm der Welt – gebaut mitten in der Wildnis Idahos.
Das Finale - Von Boise zurück nach Salt Lake City
Das Capitol Building von Boise erinnert mit seiner weißen Kuppel an Washington D.C. – Symbol für Idahos Eigenständigkeit im Herzen des Nordwestens.
Die Shoshone Falls sind Teil eines gigantischen Bewässerungssystems, das ganz Südidaho fruchtbar machte – Wasser als Lebensader der Wüste.
Rund um die Wasserfälle haben sich tiefe Basaltformationen gebildet – Zeugnisse uralter Vulkanausbrüche im Snake River Canyon.
Der Snake River hat über Jahrmillionen diesen Canyon gegraben – ein Naturwunder mitten im trockenen Süden Idahos. <a href="https://maps.google.com?ftid=0x54aca1b0eba07461:0x1d298d93ca046551&entry=gps&lucs=,94275415,94224825,94227247,94227248,94231188,94280564,47071704,47069508,94218641,94282134,94203019,47084304&g_st=ipc" title="https://maps.google.com?ftid=0x54aca1b0eba07461:0x1d298d93ca046551&entry=gps&lucs=,94275415,94224825,94227247,94227248,94231188,94280564,47071704,47069508,94218641,94282134,94203019,47084304&g_st=ipc" target="_blank">https://maps.google.com?ftid=0x54aca1b0eba07461:0x1d298d93ca046551&entry=gps&lucs=,94275415,94224825,94227247,94227248,94231188,94280564,47071704,47069508,94218641,94282134,94203019,47084304&g_st=ipc</a>
Die Shoshone Falls – auch „Niagara des Westens“ genannt – stürzen über 65 Meter in die Tiefe, höher als ihr berühmter Namensvetter an der Ostküste.
Hoch über Salt Lake City öffnet sich der Blick über das weite Tal – eingerahmt von den Gipfeln der Wasatch Range.
Ein letztes Mal noch Wildnis! Jetzt werden die Motorräder noch gereinigt und morgen startet der Heimflug von Salt Lake City!


